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Freitag, 24. August 2012

Dresden hat Drescher gekündigt. Er bietet inzwischen Ganzkörpermassage im Suitess Hotel an.

Bin eigentlich froh, dass ich nicht mehr im OP bin, obwohl es schade um die vielen Anästhesiebücher ist, in denen ich schon lange nicht mehr geblättert habe. Aber es sind die, die ich am intensivsten gelesen habe, jahrelang Nacht für Nacht. Vielleicht sollte ich sie da hinstellen, wo bis jetzt meine Kochbücher stehen, sehen, wie es mir damit geht und überlegen, was mir tatsächlich gut tut - Kochen oder Arztsein. Vielleicht lässt sich beides verbinden.

Baden-Baden ist auch weit weg.

Jump im Webradio. Das Erste was mir auffällt? Mehr als eine Zeitansage in fünf Minuten.

Tim zu sehen tut gut! Yuhuu! Das Norwegermuster ist bei geschätzten 40 Grad verwirrend.

Garcia sagt grad in einem Jingle auf Jump "Hautnah" und kippt bei "Nah". Die Jumpredaktion ist komisch. Der hat die Passage garantiert mehrfach gesagt, perfektionistisch wie er ist. Egal. Die Geschmäcker sind verschieden. Hab grad erfahren, dass Poisel Stuttgarter ist, ausgerechnet während der bei Matuschke auf Sendung war, habe ich über "meinen" Stuttgarter auf der Etage geschrieben. Aber es war eine Aufzeichnung. Ich kann mich bei Matuschke gar nicht an Zeitansagen erinnern, aber der macht ja auch eine Show und keine Sendung. Poisel auf der Etage ... Dann hätten wir im Flur vielleicht tatsächlich Neonblockstreifentapete. Egal. Es ist alles egal. Gestern war jedenfalls mehr Leben auf dem Flur als sonst. Vier Leute gleichzeitig und die haben sogar miteinander geredet, dazu Frank hinter der Tür.

Donnerstag, 23. August 2012

Die ersten Minuten Jump Radio.

Heute schon geblastet?


Es ist schon komisch Jan Garcia auf Jump zu hören, fast wie gegen Glas rennen. Da ist nichts und trotzdem Widerstand irgendwo ganz tief drinnen. Das sind nur Erinnerungen an etwas, was so nur in meinem Kopf passiert ist - 2004, als Garcia fast ständig im SWR3-Studio war. Seine ständig wechselnde Stimmfärbung war damals einprägsam. Inzwischen scheint er Familienvater zu sein und das Studio nur noch als Job zu verstehen. Eine Geräuschtapete, belanglos und distanziert.

Donnerstag, 29. November 2012

[pi !] Bin gespannt auf die CD.

Bei letzen habe ich bislang nur an innehaben und genießen gedacht. Bei Perspektivwechsel steht es allerdings für hindern, abhalten und aufhalten. Das Letzte, zuletzt ... Jump? Schlimmer als sich häufende Zeitansagen sind nur Verkehrsmeldungen. Novemberregen. Bezeichnet Fleischmann Pittiplatsch doch als Kaschperl statt als Kobold, dieser Alpen-Hobbit. Für den ist wahrscheinlich auch der Sandmann Onkel Ho, Krenz der Celentano des Ostens (2.19) oder Johannes Rau Wolfgang Pabst.

Freitag, 21. September 2012

Im August 2004 war ich die ersten Tage allein. Es war schlimm ohne Tim.

Mein letztes versandtes Posting, bevor das Notebook kaputtging:

Mitteilung von biggi (24.10.2004 09:51:04):

biggi über »schornsteinnah«

[zum Original-Text]

> ist bei manchen Häusern der Blitzableiter. Manche Nutzer schätzen aber andere Leitungsstrukturen mehr. Wasseruhren, Luftfeuchte, Eichenleichen... Es gibt so vieles.

Das erste Mal richtig gegruselt habe ich mich, als zeitgleich bei mir das Trinkwasser und im Weserstadion das Licht ausfiel. Aber als Groke dann behauptete, dass er per Handy sendet, konnte ich mich schnell entspannen. Überall können die Filter ja doch nicht gleichzeitig ausfallen. Immerhin gibt es ja noch LAN-Kommunikation.


Nein, das Notebook war nicht kaputt, es war Schrott. Der Blitz hatte angeblich eingeschlagen, während ich einen Text blastete, der FrankElstner, VerstehenSieSpaß und IchWünscheIhmDieMordkommissionAufDenHals enthielt, was mir angesichts diverser Unfallmeldungen, die ich als inszeniert einordnete, angemessen erschien. Genau in dem Moment, in dem ich auf Senden klickte, gab das Notebook den Geist auf. Das mit dem Überspannungsschaden durch Blitzschlag besagte jedenfalls das Versicherungsgutachten. Es hatte die Hauptplatine zerfetzt. Nein, es war ein Haarriss, was aber auf dasselbe hinauslief, erzählte Voyager, als sie mir Monate später in die Geschlossene Ersatz brachte.

Ich selbst hatte zu dem Zeitpunkt weder Blitz noch Donner wahrgenommen. Danach ging nichts mehr. Keine einzige Diode flackerte mehr. Das Teil war nur noch Schwerkraft. Ich saß in Tims Kinderzimmer, das Notebook auf seinem Hocker und diverse Umzugskartons um mich herum, und starrte verdutzt auf den schwarzen Monitor. So nah hatte ich den großen Unsichtbaren noch nie erlebt. Religiös bin ich aber nicht geworden.

Inzwischen müsste ich in meinen Tagebüchern blättern, um mich tatsächlich daran zu erinnern, welchen terrestrischen Sender ich Weihnachten 2004 gehört hatte. Wahrscheinlich hatte ich zwischen Jump und PSR hin- und hergezappt, da mein Notebook immer noch kaputt war.

In der Psychiatrie dann im Februar 2005 lernte ich zufällig einen Auto-Mechatroniker kennen, der an einem Diagnoseplatz arbeitete. Meine erste Frage an ihn: Wird die Automatik von CD oder durch Internet-Downloads programmiert? Beides ginge. Ob per Funk Störungen an der Automatik denkbar seien, habe ich mir dann nicht mehr zu fragen getraut. Es ist schon lange her - 2005. Inzwischen war die Befürchtung schon Gegenstand eines Thrillers, also Geschichte. Ich selber habe ihn nicht gesehen, aber meine Psychologin. Und das ist auch schon wieder lange her.

Moses Wolf ist grad bei Matuschke. Kai Karsten meditiert über trockene Unterschenkel. Schlafenszeit.

22. September 2012, um 10 Uhr:
Was diese aufgeregte Gedankenkette auslöste? Ich hatte den Blaster über das Stichwort "Ich" aufgerufen, bekam den Blast "Ich höre Groke" und hörte im nächsten Moment Kai Karsten die Verkehrsmeldungen mit "Obachte" abschließen, einem Wort, das ich sofort Groke zuordnete. Das allein genügte schon, sofort zurückzublättern. Da spielte es kaum noch eine Rolle, dass wenig später Wolf bei Matuschke war.

Samstag, 25. August 2012

Kürbis, Möhren, roten Linsen, Tomaten, klarer Brühe, Kokosmilch, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Cumin, Cayennepfeffer, Koriander, Zimt, Butter, Ricotta, Limette, Pfeffer und Salz - es wird Herbst. Immerhin trage ich heute die GHOST 5, Jump hat 27 Grad Maximum angesagt. Jetzt Nina und Tim sprechen zu können wäre toll.

Nina hat angerufen. Sie sitzt im Zug. Am 4. August feiern wir gemeinsam Tims Geburtstag. Das sei Chris´ Idee. Wo genau im Salzhaff sie kiten werden, weiß Basti.

Bayern 3

Donnerstag, 23. August 2012

OK, Jump Hören ist nicht wie Nach-Hause-Kommen, dazu sind mir die Stimmen zu fremd und die Biografien dazu zu schwer auffindbar im Weltweiten. Vertraut wird mir etwas, sobald ich Erinnerungen begegne, es ein zweites Mal erlebe und denke. Immerhin hat der Wetterbericht mehr mit mir zu tun als bei Bayern 3. Ich brauche seltener aufs Thermometer zu schauen, um zu erkennen, warum ich grad schwitze oder friere. Fremd wird es mir wieder, wenn ich das scheinbar Vertraute als etwas Gleichzeitiges erlebe. Es verfremdet dann meinen momentanen Gedanken.