Samstag, 30. Juni 2012

Vielleicht schaue ich mal bei Tim Lenihan auf der Lauensteiner rein. Hab nebenan beim Joggen sein Firmenschild entdeckt und ihn bei LinkedIn und Xing angesprochen. Eine preiswerte selbstbestimmte Beatmung wäre schön. Sowas kleines, kompaktes wie ein Vibrator. Der Bird war doch auch nicht so gewaltig. Das Birdgrün fehlt mir.
Viel ist nicht mehr übrig von der Fabrik. Bin gespannt, ob der zweite Torbogen am Montag noch steht. Hinter dem Taxi ist er im Moment noch zu ahnen.







"Can I have a shower?" So habe ich Marcus Suhm kennengelernt. Damals trug er zum Elbhangfest nur Tangas. Inzwischen ist es kaum noch denkbar, das jemand zum Elbhangfest mit Rad vorankommt, geschweige denn mit Anhänger. Es ist schon faszinierend zu erleben wie ein Wildfremder während eines Straßenfestes in Tangas sämtliche Nachbarn nach einer Dusche fragt. OK, der Gartenschlauch genügte.
Kiezgau: "Na, so prominente Gäste hatten Sie auch lange nicht mehr zum Frühstück", sagt der Marcel-Wagner-Verschnitt grad und gibt Thomas das Mikro. Bin grad noch stolz auf mein Xing-Geblubber. Risperdal-Wut ... Hendrik hat auf meine Mail nicht reagiert. Egal. Weit weg. Promi eben. "Major Tom" war mal Albrechts Lieblingslied, glaube ich. Jetzt lässt der zu, dass die Eg-Gü-Fabrik abgerissen wird :(

Freitag, 29. Juni 2012

Fannie hält am Mittwoch eine Probevorlesung neben der Münchner Freiheit.
Herta Müller interviewen
Organspende. Hab mich verrannt, weil mich Thorulf Mueller provoziert hatte. Lange her. Vorbei.
Wobenzym plus gegen schmerzendes Schienbein?

Verbranntes Huhn made by Jamie

Martin Schulz lädt zu einem Webinar ein. Vielleicht hat Sebastian eine Meinung dazu. Hab gleich an Holger Scholze gedacht und ein Dresdner Event vermutet.
Heute schon validiert worden?

Donnerstag, 28. Juni 2012

Visum

Flug
Hab heute bei Lehmanns Cook it gekauft, es in der Bahn gelesen und noch auf dem Heimweg die Zutaten für eine grüne Gemüsesuppe gekauft. Grünspargel und Mangold fehlte. Mal sehen, was die Gemüsehändlerin auf der Augsburger/Fiedlerstraße (1) und Podemus haben.

(1) Hier steht die Eg-Gü-Fabrik noch.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Jetzt ist es eindeutig, der SIB schafft Tatsachen. Die eg-Gü-Fabrik steht nicht mehr unter Denkmalsschutz, behauptet einer der Bau-, sorry, Abrissarbeiter. Ab September soll hier angeblich ein Forschungszentrum für die Uniklinik entstehen, für das allerdings noch keinerlei Gelder bewilligt worden seien. Nicht mal die Fassade zu erhalten, hat das Unternehmen nach dem Pseudo-Entkernen mehr nötig, wirbelt Staub auf und zerstört.




Bin gespannt, was als Nächstes abgerissen wird. Vielleicht das Blaue Wunder, immerhin ist es lange nicht mehr gestrichen worden. Oder wie wär´s mit dem Straßenbahnhof Tolkewitz? Ist der etwa zu weit weg für die expandierende Hochschullandschaft?
Was ist Glück? Familie, Arbeit und Gesundheit? Oder Gesundheit, Familie und Arbeit? Was wenn die Sehnsucht nach Gesundheit trennt? Ist das dann noch Glück? Jeder Dritte sei krank. Eins, zwei, drei, vier Eckstein ...
Jeder Dritte gilt in den Augen des deutschen Betreuungssystems als psychisch krank. Ist eine Nation stark, ist ein System stark, wenn Ritalin bereits im Kleinkindalter zu den Grundnahrungsmitteln zählt?

200.000 werden jährlich zwangseingewiesen. Ein Erfolgscoaching ist das nicht. Danach wieder zurück in den Beruf zu finden ist schwer, nicht zuletzt weil sich die Sehgewohnheiten der Umgebung verändert haben. Man wird danach schneller als streitsüchtig und wahrnehmungsgestört eingestuft. Das ist der Preis dafür, dass die Gesundheitswirtschaft nicht dem Marktgesetz unterliegt. Man kann danach nur noch auf eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung hoffen, um nicht ins Bodenlose zu fallen. Mir wurde sogar ein Bußgeld nahegelegt, falls ich wieder ärztlich tätig werde. Die Therapeuten gingen sogar so weit, dass sie mir drohten, die Rente würde verlorengehen, falls ich mich um meine berufliche Rehabilitation bemühe. Inzwischen arbeite ich wieder, allerdings immer noch nicht als Arzt. Sogar während des beruflichen Trainings durfte ich mir sagen lassen, dass der Zug dafür, wieder als Arzt arbeiten zu können, ab sei. Stattdessen droht mir lebensbegleitend medikamentöse Einengung. Dahinter steht eine gewaltige Industrie, die auch von meinen eigenen Krankenversicherungsbeiträgen lebt, ohne dass ich mich dagegen wehren kann. Sobald ich auszubrechen versuche, droht mir die Zwangstherapie oder sogar Zwangsbetreuung. Jeder, der grad sein Mütchen kühlen mag, kann mich als therapiepflichtig psychisch krank denunzieren, sobald ich aus dem Betreuungsnetz ausschere. Und dieses Betreuungsnetz ist zeitweilig böswillig aggressiv, spätestens wenn es um Behandlungsfehler geht. Das alles und der Umstand dass meine Berufsunfähigkeitsrente entzogen wird, sobald ich medizinjournalistisch und nicht im Lifestyle-Journalismus arbeite, ist nicht geeignet, als Journalist kreativ zu werden oder entspannt Verantwortung zu übernehmen. Ich habe die Arschkarte gezogen und muss für jeden Tag dankbar sein, den meine Versicherung zahlt. Das deutsche Sozialrecht ist schwer zu verstehen. Psychiatrisch wirr genug, meine Argumentation?

Wann mein Handicap begann? Mit meiner ersten Schwangerschaft. Ich war zwar mit 25 Jahren schon damals eine späte Erstgebärende, aber verglichen mit anderen unter stärkerem Zeitdruck, trotz fehlendem Teilzeitarbeitsmodell im Uniklinikbetrieb. Ich hatte Endometriose, eine Zeitbombe, die nach einer kindskopfgroßen Schokoladenzyste mit 19 Jahren jederzeit in Sterilität münden konnte. Meine Angst vor Arbeitslosigkeit und nachfolgender Verarmung durch Schwangerschaft und Kinder war geringer als die vor Kinderlosigkeit. Aber Kinder zu kriegen war zum damaligen Zeitpunkt nicht gesellschaftskonform, zumal gerade Facharztweiterbildung und die 89er Wende anstand. Man bekam keine Kinder. Der Preis dafür heute? Das gesamtdeutsche Rentenmodell, für das jeder Einzelne Verantwortung trägt, der damals keine Kinder bekam, funktioniert heute nicht mehr. Jeder, der noch etwas von dem Topf abkriegt, muss dankbar sein. Dass das in millionenfache Angststörungen münden muss, die mittlerweile jeden Dritten betreffen, ist ein hausgemachtes Problem. Kinder zu bekommen, wird zunehmend unverantwortlich. Ihre Ausbeutung durch einen überalterten Staat ist vorprogrammiert. Wer da keine Angst bekommt, muss schon ein gesegnetes Alter erreicht haben.

Montag, 25. Juni 2012

Seit Tagen ruft mich ein jemand mit unterdrückter Rufnummer an, aber spricht nicht, oft erst spätabends. Dann klingelt es auch mehrfach. Abzunehmen hat keinen Sinn, höchstens damit das Klingeln aufhört. Unangenehm. Gibt es etwas Einsameres als die Nähe eines derart konfusen Chaoten? Wenn ich mir weh tun will, stelle ich mir vor, es sei eins meiner Kinder, das mich braucht, aber keine Worte findet.
Lalala :) Jürgen und Laura haben mein Wunschlied gemeinsam gesungen, ganz zum Schluss. Und das obwohl es Lalelu und nicht Lalala hieß! Zwei Stunden lang verrieten sie mit keinem Ton, ob sie meine Mail gelesen hatten.
Sweet Dreams

Weichbildsteine

Lange her.

Schandauer Straße

Vielleicht frage ich den Gerd Hiltscher nach den Bäumen, die dort gepflanzt werden. Eichen wären schön, wie vor "La Vita", auf der Hüblerstraße oder am Wochenmarkt auf dem Schillerplatz.
Noch liegt der Porree für den Porree-Ei-Salat im Kühlschrank. Aber der nächste Einkaufszettel ist schon geplant.

Elbhangfest

Am Körnerplatz erklärte mir ein Mädchen beim Anlegen der Fessel, dass das Künstlerhaus neben dem Gustavheim sei. OK :) Hier das Band mit etwas getrübtem Auge festgehalten.

Joon bin ich gestern auf dem Elbhangfest begegnet :) Sie sang mitten in der Menge auf der Fidelio-F.-Finke-Straße kurz vor der Schiller-Schule.

Ich bin dann auch schon vor dem Künstlerhaus gen Weindorf Loschwitz umgekehrt.

Ulrike Hausmann setzte weniger auf das Bad in der Menge, sondern spielte mit dem Rücken zum Publikum und gesenktem Kopf auf der Bühne im Weindorf. Immerhin hatte sie Heimvorteil, stand die Bühne doch vor ihrer eigenen Haustür.

Zu fotografieren hab ich mich mitten im Weindorf wegen der Bildrechte nicht getraut, erst vom Blauen Wunder aus ein Stück Elbufer im Eingangsbereich des mehrere Kilometer langen Straßenfestes. Dann mit jedem Abgebildeten über die Bildrechte zu verhandeln war mir zu kompliziert. Aber ein paar Drachenboote sind so noch zu ahnen. Sie waren noch beim Anlegen nach einem spektakulären Wettkampf.




Bin geschockt von den kompakten Handgelenken auf dem Speedo-Badecappen-Foto. Wie gedrungen schaut dann der restliche Körper aus? Vielleicht wären Merrells besser als die doch eher plumpen Asics.

Sonntag, 24. Juni 2012

Hier ein Foto von gestern zwischen Mr. Bien und Foto-Wachs, kurz vor der Sani-Schule. Ein paar Schritte weiter stand ein Riesenbaum mit gewaltigen Wurzeln. Fürs Joggen nicht ideal. Da hatte ich noch gestaunt, dass der Wurzelverlauf am Bett der künftigen Bordsteinkante nicht zu erkennen war, und überlegte, ob der Weg dort tatsächlich eben sein wird. Kies würde es werden. Das war mir auf jeden Fall klar. Das ausgehobene Bett auf dem Foto schaut freilich so aus, als ob dort Platten verlegt werden sollen.



Was mir beim Fotografieren gestern aber noch nicht aufgefallen war: In der Nacht zuvor hatte es in der Bärensteiner Straße Nr. 1 gebrannt.

Ich hatte mich nur gewundert, dass Polizei vor dem Injoy parkte, als ich gestern über den Edeka-seitigen Fahrstuhl zum Training kam.

Heute war das Mr, Bien nun mit rot-weißem Band abgesperrt, als ich vom Elbhangfest heimkehrend aus der 65 ausstieg, so dass ich überlegte, ob der Weg innerhalb des Gaststättengeländes ebenfalls rekonstruiert wird. Deshalb schaute ich genauer hin.











Der nächste Mr. Bien ist nun in Seidnitz und noch weiter weg. Gerade heute hatte ich Appetit auf Pekingsuppe :(

Wahrscheinlich wäre mir das alles gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht auf dem Elbhangfest Conny begegnet wäre, die mir erzählte, dass ihr Haus gebrannt hat.

Ob es eine beziehungslose Geborgenheit gibt? Wo beginnt Freiheit?

Hab nach langer Zeit Lan wieder gesprochen. Sie hat ihren Laden jetzt am Körnerplatz und nicht mehr in den Loschwitz-Arkaden. Als ich ihr sagte, dass Micha Alvers uns gemeinsam zum Essen einladen wollte, wehrte sie, genau wie er es erklärt hatte, ab, dass sie den ganzen Tag arbeitet. Sie hat mir eine Litschi geschenkt. Die stammt aus Lans Heimat. Sie nach Bernd Zschiesche habe ich mir danach nicht zu fragen getraut. Das war mein Elbhangfest - Lan zu sehen und mit ihr zu sprechen.
Wohnen. Hab lange nichts mehr von Petra Wittig gehört und deshalb bei ihr angerufen.


Christine: Wenn du machen könntest, was du willst, was wäre das Erste?

Petra: Das Erste? Wenn ich hier rauskomme ...

Christine: Also rauszukommen wäre das Erste?

Petra: Ja. Wenn ich dann draußen wäre, würde ich das Ökodorfinstitutscamp besuchen und in der Gemeinschaft leben und arbeiten. In Ruhe leben. Ich fühle mich gemobbt. So, und jetzt gibt es Essen.

Christine: OK.

Petra: Ja, was würde ich machen? Töpfern. Ich würde weben. Irgendsowas. Oder mithelfen. Das, was mir Spaß macht. In einem Hotel. Dann wäre ich voll ausgelastet und hätte zu tun. So, das Personal holt mich grad zum Essen.

Christine: Lass es dir schmecken.

Petra: Du kannst ja meine Internetseite mal in der BPE-Seite und durch Spenden in der "Schrot & Korn" mit meiner jetzigen Adresse angeben.

Christine: Vielleicht hat "Schrot & Korn" einen Internetauftritt.

Petra: Es wäre ganz wichtig für mich, wieder Kontakt zu finden. Wenn du da einen Spender finden würdest, der meine Internetseite in der "Schrot & Korn" unter "Kontakte/Gemeinschaften" mit einer Chiffre angibt. Das war´s.

Christine: Guten Appetit.

Petra: Was isst du heute?

Christine: Ich habe noch keinen Hunger. Mal sehen.

Petra: Mann, Mann, Mann. Kauf dir doch im Konsum da drüben bei euch schöne Erdbeeren. Ein schönes Erdbeerschälchen. Die duften jetzt so. Lass es dir gut gehen.

Christine: Du auch. Danke.

Petra: Tschüss.

Zwei Jahre ist sie noch untergebracht, wenn ich sie richtig verstanden habe.
Schwabeneder oder TV? Grad klingelte das Telefon.

Ein Morgen ganz für mich.

Qwirkle

Neugier

Vielleicht schalte ich bald doch mal wieder den Fernseher an.

Thorsten Otto spricht schon wieder am Sonntagmorgen von Stalking. Hab ihn gefragt, was er damit erreichen will. Sein Gesprächspartner Rudi Cerne war unterwegs von jemandem angesprochen worden und berichtete von der Begegnung, als Thorsten ihn nach Stalking fragte. Lästige Kontakte sind häufig. Sie deshalb aber gleich Stalker zu nennen, finde ich aggressiv, zumal bei einem studierten Juristen.

Samstag, 23. Juni 2012

Das Injoymed hat ein neues Solarium. Hab es gleich ausprobiert und den Hersteller per Mail nach dem Pflegeset gefragt.
Michas Suchmaschine findet weder "Schmerzkongress 1990 Dresden" noch "Kurt Siegismund".

Weit weg.
Im ehemaligen Busbahnhof ist Frida. Marita Böhme habe ich dort beim Einkaufen getroffen. Sie hat sofort nach Robert Kuna gefragt.

Vorhin war ich im Striesen-Center auf der Kipsdorfer 99/Glashütter Straße 100. Ein Geschäft nach dem anderen schließt dort. Seitdem das Finanzamt umgezogen ist und Edeka geöffnet hat, macht auch der Konsum weniger Umsatz. Meine Nachbarn scheinen dort kaum einzukaufen. Auch die Injoymed-ler aus der Glashütter 101 nicht.

Auf der Kipsdorfer Straße 153, von der ich annahm, es sei eine alte Fabrik, ist die Rückseite des Straßenbahnhofes Tolkewitz. Er ist ein Kulturdenkmal.

Das Bild ist schon wieder ein paar Tage alt.



Der Fußweg ist inzwischen schon fast fertig. Ich freue mich auf das Joggen über Bärensteiner und Kipsdorfer.
Retro

Es tut gut, von Präcitronic zu lesen.
Eine Nachricht von Nina. Das Festival war ihr wichtig. Inzwischen sind die Gespräche mit ihr knapp. Schade.

Freitag, 22. Juni 2012

Wer 2008 seine Firma in den Sand gesetzt hatte, habe ich schon wieder vergessen, auch wer so toll war, obwohl er die Waldschlösschenbrücke befürwortete.

Dass Pegasus das ehemalige AOK-Gebäude, das mich von einem multikulturellem Zentrum träumen ließ, zu einem Wohnpark ausbaut, ist inzwischen schon fast Geschichte. Irgendwann wurde dort mal Fotopapier hergestellt. Aber daran wird schon bald nichts mehr erinnern.

Ebensowenig, wie sich dann das Penta in Penta Park erschließen wird. Schon jetzt sind die verschiedenen Standorte der Kamerawerke kaum noch zuzuordnen.

Wie war der Fotopapier-Firmenchef mit Ernemann verquickt?

Kannten sich Erlwein und Ernemann?

Wenn ich den Innenausbau sehe, tragen der an die Herrenmode angrenzende Teil der Kipsdorfer 100, die Glashütter 101 und das eg-Gü-Gebäude die gleiche Handschrift. Ob die von gleichaltrigen Architekten stammen?

Ob es später noch zu verstehen ist, dass es jemand wegen einer Recherche zum Pentagon scheinbar nach Striesen verschlug?

Und dass ganz in der Nähe ausgerechnet ein Weltkongress zur Zwangspsychiatrie stattfand und sogar einen Sonderpreis der Jury beim Dresden Congress Award erhielt?

Hat Plan B auf der Huttenstraße etwas mit Plan B Entertainment zu tun?

Wie funktionieren Suchmaschinen, die mehr als lediglich Buchstabenübereinstimmungen messen?

Ob die Waldschlösschenbrücke Körner- und Schillerplatz entlastet? Wie arbeitet es sich dann in der Knochenmarkspende, die ja ganz in der Nähe der Waldschlösschenbrücke ist? Komme ich dann noch seltener ins Netto auf der anderen Straßenseite?

Was entsteht in dem alten eg-Gü-Werk?

An einem der Pentacon-Standorte - im Helfenberger Grund, neben der Plauener Spitze in Reick - hatte ich als Schüler ESP, TZ und PA.

Während der Ferien an der Kreuzschule arbeitete ich dann an der Medak in der Chirurgie auf der Süd 1 bei Lauschke als pflegerische Hilfskraft, um mich auf das Medizinstudium vorzubereiten. Später, während des Studiums selbst, bei Diettrich und Thomsen auf der Chirurgischen Wachstation. Nur wenige Monate war ich bei Schwarz auf der Kinder-ITS, bei Beutner auf der gynäkologischen und bei Weise auf der internistischen ITS. Die kurze Zeit, die ich mit Beutner am Tisch stand, genügte, um auf Siegismund neugierig zu werden und ihn um eine Doktorarbeit zu bitten. Er baute grad eine Schmerzambulanz auf. Die Räumlichkeiten und Strukturen haben sich inzwischen verändert. Von den damaligen Chefs sind die meisten inzwischen in Rente. Weises früheres Domizil, die 2a, ahne ich hinter der Klinikmauer, wenn ich aus dem Knochenmarkspende-Fenster schaue.
Ein Grieche heißt Salpingitis. Ein Namensvetter von Simarro-Double Sirin.
3points fielen mir das erste Mal kurz vor dem 11. September auf.
Heute 20.15 Uhr.

Wo ist "das unheilvolle Schweigen nach Behandlung" häufiger als in der Psychiatrie, wo es zur Tagesordnung gehört, dass Behandler "mit boshafter Aggressivität das Unbestreitbare bestreiten", während sie Psychopharmaka verordnen?

Angesichts dieses Missstandes ist es ein Hohn, dass ausgerechnet heute Breivik sein Schlusswort hielt. Mit dem Auftritt dieses Menschen mitten in Europa rückt die Wahrscheinlichkeit, dass die UN-Behindertenrechtskonvention auch für minderinformierte Psychiatriebetroffene ratifiziert wird, in weite Ferne, solange das Finanzierungsmodell der Krankenversicherung nicht dem Verbraucherschutz Rechnung trägt und marktkonform wird. Bis dahin ist ein Prozess auf Augenhöhe Utopie.

Diabetiker Dilda trug Unterwanderstiefel.
Hab grad Kauli gesprochen, als ich den Hörerservice anrufen wollte, um einen Titel zu erfragen. Er lief nach "Illegal" von Shakira (17:45) und vor "Payphone" von Maroon 5 (17:51), ist beim Sender auf "Griechischer Wein" a la Fußballplatz produziert worden und ansonsten nicht online. Verwirrend war, dass mir Kauli gute Fahrt wünschte, obwohl ich aus dem Festnetz anrief. Während des Telefonats wusste ich noch nicht, dass es Kauli war, mit dem ich sprach, nur dass ich im Studio "war". Das sah ich erst auf der Bayern3-Startseite. Ich dachte, er wäre Krüsken.
Hab bei einem EU-Gremium Pradaxa-Informationen gefunden, die mir Ralf Feiten so nicht geben wollte.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Morgen gibt es ab 18.30 Uhr Russian Speed Folk auf der Elisenstraße.
Porree-Ei-Salat
Hab mich für den Zwangspsychiatrie-Artikel zwecks Fördermittel Know How zum Fundraisingtreff angemeldet.
Herta Müller hat mich am 7. Juni bei MySpace angesprochen. Hab es grad gesehen und sie sofort um ein Interview gebeten. Dabei habe ich Richard und Stephanie Stumph noch nicht abgetippt.
Hab bei Tanzpartner.de einen Mann mit einem interessanten Namen angesprochen: Uwe Schmieder, dem nachgesagt wird, dass er bei Zarsen gearbeitet hätte und der von sich selbst mitteilt, dass er bei der Genial GmbH arbeitet. Ob er mit dem Uwe Schmieder übereinstimmt, der für Bombardier arbeitet, erfahre ich frühestens am Montag. Der gleichnamige Schauspieler scheint er jedenfalls nicht zu sein. Was mich irritiert, ist, dass er mit Uwe007 fast den gleichen Nick bei Tanzpartner.de hat wie UW Groke bei MySpace. Das war mein Anlass ihn anzusprechen.
Zu chatten ist manchmal angenehmer als dem Ganzkörperpaket gegenüberzusitzen und genervt in irgendeinem Buch zu blättern, konkret im "Laufen lernen". Ralph fragte mich, wen ich auf dem Schillerplatz denn so treffe. Als Erstes fiel mir Bernhard ein. Bernhard, der seit Monaten tot ist. Die einzelnen Händler sind es. Mit fast jedem bin ich bislang ins Gespräch gekommen. Viele sind Disy-Kunden. Angesichts des Berufsverkehrs fühlte ich mich durch die Frage aber sofort angegriffen. Ob der Platz schöner wird, wenn die Waldschlösschenbrücke befahren wird? Wie arbeitet es sich dann auf der Fetscherstraße? Überall diese Blechlawinen. Stadtmaut wäre gut. Vogelgezwitscher statt Autolärm. Und die ganzen Hektiker unterirdisch in einer U-Bahn. Ob meine Flughafenaversion noch von der Disyshop-Zeit in der Centrumgalerie herrührt? Oder eher von dem Goldenbogenmessestand auf der Leipziger Buchmesse, wo ich von den vorbeiflutenden Menschenmassen Drehschwindel bekam? OK, der Wald fehlt mir. Die Einsamkeit am Elbhang war doch nicht so schlecht. Scheiß Durchgangsverkehr. Eigentlich lebe ich an einem idealen Ort hier auf der Bärensteiner Straße, ein bisschen einsam, aber nicht zu einsam.
Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse.
Geborgenheit. Egal. Familie? So deutlich wie gestern habe ich lange nicht mehr gemerkt, dass ich meinen Kiez liebe. Kellnern würde ich hier trotzdem nicht. Handy in der Straßenbahn hat was von Bloggen. Gesangsunterricht nehme ich dafür aber wahrscheinlich keinen. Rad zu fahren wäre gut, sagt Nina. Irgendwann.
Martina rät mir, einen Anwalt für Sozialrecht wegen des psychiatrischen Gutachtens anzusprechen.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Zwei Schoppen Rotwein und schon fühle ich mich beim Blasten ferngesteuert. Das bot mir Blasti grad an, als ich zu General Funktionseinheit assoziierte und Funktionseinheit anklickte: Träumer. Und dann legt Baumann auch noch das Martin-Witt-Double auf. Ich freue mich auf die Asics.
Kaum krawummen die beiden Tanzclubs nicht mehr, zwitschern die Vögel. Ein schöner Abend.
Der SWR hat grad Folge 8 von "Kuck!kuck! - Ideen aus Baden-Württemberg" mit einem Beitrag über Leoz als DVD geschickt. Endlich. Vorher hatte ich die Sendung in der Mediathek x-mal aufgerufen, ohne den Leoz-Beitrag sehen zu können. 29 Euro kostete mich das, fast so viel wie der Leoz-Hausanzug für Willi.
Hab zwei Stunden in das Leben eines Piloten hineingeschnuppert, der im Dienstleistungsauftrag für eine Firma fliegt und Flüge und Flieger für Dritte organisiert. Die zwei Stunden genügen.
Blaster
Jetzt approbiert zu sein, wäre gut.

Dienstag, 19. Juni 2012

Bin heute das erste Mal Battke begegnet. Die Sonne stand ihm gut. Er stand im Redaktionseingang. Ich war schwer beeindruckt, besonders von Anja. Sie scheint ihn zu mögen.

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde Groke jetzt anrufen und stundenlang erzählen, wovon er träumt und was er plant. Und Nina würde gemeinsam mit Tim zur Tür reinplatzen, um mir zu sagen, was sie heute erlebt haben und was sie glücklich gemacht hat.

Morgen treffe ich Ralf Konken. Er fliegt Heiner Kamps nach Dresden. Ganz allein. Das muss einsam im Cockpit sein. Immerhin scheint die Sonne über den Wolken. Ich bin eigentlich froh, dass ich keine Narkosen mehr mache. Abgesehen vom Starten und Landen ist das hauptsächlich Warterei. Aber Ralf sagt, dass er viel per Funk zu regeln hat. Per Funk ... Muss schon wieder an den Rostocker Flugplatz denken, wo der Lotse chatten konnte, während er die Flugzeuge navigierte. Das geht tatsächlich nur bei diesen Jobs. Einen Artikel könnte ich so nicht schreiben, schon gar nicht recherchieren. Aber ich konnte im OP auch keine "Zeit" lesen. Das Papier wäre mir im Weg gewesen. Ich hatte den Chat auch sofort abgebrochen, als ich begriff, was Roberto grad machte. Meine Idee Kamps zu interviewen fand Ralf nicht so toll. Stefan Müller wäre da besser, falls es mir tatsächlich um Müllermilch ginge. Ralf kennt bislang nur den Neumarkt. Ich bin gespannt, ob er 16 Uhr die Villa Marie findet. Hab ihm angeboten Zeit und Ort per SMS zu senden. Aber er meinte, dass er es sich merken kann. Hab mir die SMS daraufhin verkniffen. Er saß grad im Auto irgendwo in Münster.

Lino habe ich noch nicht angerufen, zumal ich auch Richard noch nicht vollständig abgetippt habe. Dragon naturally wäre toll.
Ob eine Trennung von Hilfesystem und Ordnungsmacht in der Psychiatrie irgendwann möglich sein wird?

Montag, 18. Juni 2012

Sonntag, 17. Juni 2012

Klaffl erinnert Mutter an Jochen, den Mann meiner Schwester.
Hab begonnen Richards Gespräch abzutippen. Ich fühle mich so ohnmächtig.
Die ersten Sekunden bei Radio Eins, in der Hoffnung, Horst zu hören. Ich komme offensichtlich Monate zu spät. Egal.

Wohl-Ergehen auf der Bärensteiner

Den idealen Jogging-Soundtrack im Ohr einen Blick auf den Fußweg unter den Linden an der Bärensteiner Straße in Striesen am Freitag.











Hab Ben gefragt, ob er eine Pulsuhr hat, die er einstecken mag, falls er überhaupt kommt, damit wir den Weg gps-gestützt aufzeichnen können.

Mike hat die Fuß-OP am Freitag gut überstanden.



Beim Abstieg vom Schönfelder Hochland zur Keppmühle hatte er sich verletzt. Dass der Weg gesperrt war, war an der Stelle noch nicht zu erkennen.

Mich hatte die Fraktur so beeindruckt, dass ich Matthias bei Runners Point nach einem Schuh gefragt habe, der den Außenfuß besonders stabilisiert. Danach habe ich aber trotzdem den Asics bestellt. Auf dem Weg in den Keppgrund werde ich in Zukunft die Klappe halten, um niemanden vom Laufen abzulenken. Das wird hart für mich.
Erbsen Frittata, Rucola-Rote Beete-Salat und Rote Beete-Birne-Kokos-Curry genügten, dass ich die Wohnung nicht zu Billard und BRN verlassen konnte. Aber das Geschmackserlebnis war zumindest bei dem Saft toll. Birne führt ab, so Mutters Erklärung.
Ben hat sich gemeldet. Bald hat er Urlaub.



Das Foto stammt von einem Shooting bei seinem Freund im letzten Jahr.

Etwas Reales zu erleben wäre schön.
Etwas, das nicht trennt. Tim wandert grad. Ich weiß nicht wo und mit wem. Ich habe seine Schritte im Telefon gehört. Ich glaube es zumindest. Dass er wandert, hat er gesagt. Am Telefon. Wann ist etwas real?

Ich würde Tim gern Sebastian vorstellen. Sebastian war da. Er hat ein IT Unternehmen in Chemnitz und ist Tontechniker bei den Haikhs . Das Video hat er mit einer Spiegelreflexkamera gedreht. Für ein Geo-Unternehmen, das Kartendaten für die landwirtschaftliche Nutzung kombiniert und zur Recherche zur Verfügung stellt, sucht er grad Mitarbeiter zum Erstellen der entsprechenden Software. Hab gleich an jogmap und meine künftige Pulsuhr zum "Scannen" von Befindlichkeiten beim Erlaufen Dresdner Vereine gedacht.
1997 kam ich an einem Freitagabend gegen 18 Uhr zur Prämedikationsvisite zu einer Patientin. Sie hatte drei Stunden auf mich gewartet. Ich war so lange im OP. Zuvor hatte ihr die medizinisch-technische Assistentin beim Lungenfunktionstest erklärt, dass sie mit ihren Werten nicht mehr leben würde. Entsprechend fiel die Begrüßung der vierfachen Mutter für mich aus: "Und Sie bringen mich also am Montag um?" Ich war verunsichert und wollte den Oberarzt hinzurufen, erreichte aber niemand. Ich bekam Angst und agierte immer konfuser. Mein Aktionismus gipfelte in einem Anruf beim damaligen anästhesiologischen Chefarzt, wo sich lediglich ein Anrufbeantworter einschaltete, auf den ich irgendwas drauffaselte. Außerdem suchte ich Musik aus, die während des Aufwachens im Saal erklingen sollte. Erregt, wie ich war, entschied ich mich für Karanga aus Once were Warriors. Am OP-Morgen ging ich in der Hoffnung, jemanden zu erreichen, ins Sekretariat, argumentierte aber noch verworrener als auf dem Anrufbeantworter. Meine Argumentation gipfelte in dem Gleichnis "Ich bin die Müllerstochter und kann kein Stroh zu Gold spinnen", zumal ungünstigstenfalls 15 Minuten Wartezeit für die Chirurgen entstünden, falls mein Co. die Narkose nicht mit mir tauscht und ich die Einleitung ablehnte. Der Chefarzt erschien gemeinsam mit der Personalchefin. Beide erklärten, ich sei nicht ok und solle mich krankschreiben lassen oder werde vom Dienst suspendiert. Dem folgten mehrere Monate Psychiatrie, beginnend in einem Raum ohne Klinke, der Einstieg in eine bis heute anhaltende Psychiatrie-Karriere. Angesichts der bereits damals von mir als gewaltsam erlebten Isolation, beschloss ich Zwangspsychiatrisierte nach ihren Erinnerungen zu befragen, um mit einer Veröffentlichung der Dokumentation zu einem veränderten Umgang mit Psychiatrie-Erfahrenen zu gelangen. Auslöser meines damaligen Handicaps war, dass ich keinen Teilzeitarbeitsvertrag bekam. Ich hatte dadurch keine Zeit mich zu entspannen, nachdem mein Au pair gekündigt hatte.

Samstag, 16. Juni 2012

Tim probt seit Monaten mit Chervil und Sensifer.
Käptn Peng kommt zur BRN.
Mutter und Vater lassen sich vom Ortsvereinschef ihr neues Bad entwerfen.
Aufregend: ich pappe mir zum zweiten Mal mit Hyaluron meinen Schildkrötenblick zu. Es brennt. So ungefähr muss sich Liebe anfühlen. Hauptsache es wird kein Quincke-Ödem.
Nicht weiter verwunderlich: der Sauerampfer schmeckt nach Sauerampfer. Vater konterte gleich, dass Mutter Vitamin K brauche. Sauerampfer enthält ja Unmengen davon. OK, er hatte das Cover gelesen. Nur dass sie Vitamin K meiden muss, falls sie Marcumar nimmt, war ihm offensichtlich unklar. Um ihn noch weiter zu verwirren, habe ich erklärt, dass das bei Pradaxa anders sei, dass mir aber die entsprechende Broschüre des Herstellers noch fehlt. Inzwischen blättert er in der Marcumar-Schrift, die für den Erwerb eines Messgerätes wirbt. Leben mit Pradaxa ...
Nach liebevoll bis spröde verklausuliertem Hin- und Her-Gemaile habe ich mich nun endlich aufgerafft und mich auf das Runnerspoint-Laufband gestellt. Ergebnis: alles normal. Es spricht scheinbar nichts gegen die Asics Gel Noosa Tri. Ab Juli gibt es sie in Orange. Ich habe sie bestellt. Ich sei zu früh auf einen bestimmten Schuh fixiert, räumte Matthias, einer der Verkäufer im Runnerpoint, ein. Das scheint für ihn als Verkäufer ein Problem zu sein. Warum auch immer. Ich hab mir trotzdem wortreiche Ausführungen über die lakonischen Laufberichte des LeozPressemän bei RunKeeper verkniffen, in denen ebendieser Schuh sooft auftauchte, dass ich auch in ihm joggen will.

Im Juli ist dann auch der Fußweg vorm Haus fertig, so dass ich von Haustür zu Haustür laufen könnte und nicht erst bis zum Waldpark zu radeln brauche, um ins Schwitzen zu kommen. Ich will aber vor dem Lauf die Strecken ausmessen, um tatsächlich mit 3-km-Entfernungen zu beginnen. Ob das auch ohne Pulsuhr-Radeln, allein mit der jogmap-Karte geht? Mein Fernziel ist ein Striesener Herzfrequenzatlas, in dem ich sehe, wo ich am relaxten jogge, um die Strecke mit dem größten Erholungswert herauszufinden.

Unabhängig davon stöbere ich grad im Handelsregister nach Striesener Vereinsstandorten zur Vorbereitung eines Charity-Events. 3771 sind es in ganz Dresden, also eine überschaubare Zahl. Ich freue mich auf meinen "Erlebnisatlas".

Jedenfalls stelle ich mir das Erstellen des Atlasses spannender vor, als die Suche nach dem passenden Verlag für einen nach drei Jahren immer noch nicht veröffentlichten Roman über die Weite der eigenen Gedankenwelt bei der Begegnung mit einem Greis am Meer. Es ist eine scheinbar in Eile geschriebene Antwort auf Hemingway, die inzwischen zwar eine ISBN-Nummer aber noch kein physisches Gewicht hat. Sie existiert nach wie vor lediglich als Word-Datei. Seinerzeit stand mir dazu die ermüdende Liste von 500 deutschsprachigen Verlagen beim Grafen von Roit mittels Einschalten des heimischen PC zur Verfügung. In Dresden ist die Anzahl der Verlage ja leider mehr als überschaubar. Wo beginnt Nähe? Nähe zu einem Ziel wäre toll.

OK, Vereinssuche ... In den meisten Fällen wird nicht mal der Name des Vereins am Klingelschild auftauchen. Wahrscheinlich wird die Recherche eher stimmfärbungsgetriggert, falls sich tatsächlich Telefonnummern der charismatischen Vereinsvorstände auftreiben lassen, zumal die wenigsten Vereine Webseiten oder wenigstens Emailadressen haben und der langsame Postweg und damit die prosaischen Ambitionen für das verfügbare Zeitbudget nicht praktikabel sind. Immerhin kennt Google einige der Vereine namentlich, so dass sich wenigstens teilweise ihr Anliegen ahnen lässt. Also Joggen, Klingelschilderrecherche und Internalisieren der eigenen Situationskomik beim Nutzen der Wechselsprechanlage, falls die Traumprinzen grad zugegen sind.

Alles wird gut. Will sagen: eine standortbezogene Notiz- und Fotohochladeoption wäre toll zum internetgestützten Erjoggen dieser schönen Stadt.

Freitag, 15. Juni 2012

OK, ich war bei RunnersPoint, bin aufs Laufband gestiegen und habe eine Pulsuhr in die Hand genommen. Ist das Garmin-Akku verschlissen, lässt sich die Garmin-Pulsuhr nur noch wegschmeißen. Bei Polar sei das anders, sagt Matthias. Ich hab bei ihm die Asics in Orange bestellt. Eine Abbildung hatte Matthias nicht, so dass ich nicht weiß, ob es sich um die Schuhe in Lachs/Pink/Lavendel/Weiß handelt. In Pink waren sie ausverkauft. Ab Juli werden sie geliefert. Dann probiere ich auch die Pulsuhr aus. Matthias hat mir die RCX3 von Polar und die Garmin Forerunner 210HR empfohlen.
Landgard hat geantwortet: Es handelt sich bei der von mir gekauften Pflanze, laut Angaben des Lieferanten, um ganz normalen Sauerampfer. Der EAN-Code auf dem Topf bedeutet Kräuter Mix im 11 er Topf. So die Mail von Stephan Deckers, Landgard.

Hab Dolinski gesagt, dass mir Frau Kunath oder eine andere Frau als Gegenüber lieber ist als Riedel, der Nina nach unserem Gespräch zum Krisenplan nochmals angerufen hatte, ohne mich vorher zu fragen. Ich wäre froh einen funktionierenden Krisenplan zu haben, in dem ich Menschen benennen könnte, die für mich da sind, wenn ich Hilfe brauche, ohne dass ich mich als Pflegefall zu outen brauche.

Hab nach Vereinen in Dresden geschaut. Es gibt 3771. Vielleicht ist einer dabei, in dem ich mich wohl fühle. Gemeinsam Zumba zu tanzen verbindet nicht unbedingt.

In 01277 sind es mehr als 200 Vereine, unter ihnen Dresdner Klub und B2Lunch. Der Biochemische Gesundheitsverein Dresden fährt bald zum Botanischen Blindengarten. Heureka auf der Behrischstraße 22 scheint das Adventsspektakel im Stallhof zu organisieren. Pro Dresden interessiert mich auch. Ein eigener Tango wäre toll.
Louise Kranawetter hat mir gemailt. Ihre Spiegelgesetzmethode ist mir eigentlich vertraut:

1. Beschreibe, was dich stört.
2. Übernimm Verantwortung für das, was du dir ins Leben geholt hast. Was kann das Störende gut? Wie kommt es, dass du glaubst, das alles erfüllen zu müssen?
3. Erkenne, ob das Programm falsch ist.
4. Finde eine neue Idee, eine positive Affirmation, ein neues Programm und präge es dir ein.
Nächstes Gespräch nach 21 Tagen.

Ob sich Durchfall und Schizophrenie als Außen erleben lassen?
Sebastians Bruder ist Schlagzeuger.
Morgen ist es wieder soweit. Bin gespannt, besonders auf den Balkantanz am Samstag 16 Uhr auf der Grüntalstraße. Esly um 18 Uhr auf der Sebnitzer 25 würde ich auch gern hören.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Sonnenblumen vom Vietnamesen am Schillerplatz



Im Internet ist er nicht zu finden. Er verkauft gleich neben der Haltestelle aus einem Hauseingang heraus, ähnlich wie der Obst- und Gemüsehändler gleich daneben. Im Gegensatz zum Wochenmarkt ist er ständig da.

Schlemmen.

Der Dornfelder Rosé tut gut. Bei dem zweiten Wein hatte ich anfangs Becquerel statt Barrique gelesen und kam dadurch beim Trinken unmittelbar auf Radon.

Anja und Leo interessieren sich unabhängig voneinander für Radioaktivität. Leo glaubt, das Blei schützt. Anja will Informationen dazu zusammenstellen. Hab erste Links für Dresden, Sachsen und Deutschland. Die Sachsen-Seite lädt nicht, so dass ich Anja nur eine PDF vom SMUL mailen kann.

Die Nanos und die Landtagspräsidenten mit ihrem Länderfinanzausgleich haben vielleicht die Zugriffe auf den Sachsen-Server erhöht, so dass er überlastet ist.

Leo hat mit Bernd inzwischen sogar eine andere Wohnung bezogen - ebenfalls in Dresden - und hofft, so geschützter zu sein. Vorher hatte er Bernd vorgeschlagen, die Wohnung mit Blei auszukleiden. Vom Regen in die Traufe. Zu viel Blei ist bestimmt auch nicht gut.

Vielleicht interessiert sich Anja auch für radonsicheres Bauen. Dann würde ich Uhlig ansprechen, zum Beispiel als Powermann. Ihn zu interviewen ist bestimmt einfacher als lange zu recherchieren.

Am 25. und 26. Juni 2012 findet in Bad Schlema eine Radonschutzkonferenz statt. Vielleicht fordere ich dort Pressematerial zu Dresden an.
Ist es sinnvoll, alles Persönliche auf Privat zu setzen und stattdessen zu flaggen? Wann ist etwas intuitiv, wann tatsächlich nachhaltig? Warum bewegen mich Stimmfärbungen mehr als Inhalte?

Mittwoch, 13. Juni 2012

"Maybrit Illner sieht aus, als ob sie zwischen zwei Leitpfosten geraten ist." (Matthias Matuschik)

Hab Richard gesprochen und mehrere Links bekommen:

Psychiatrie-Entgeltsystem: Hohe Anforderungen an die Leistungsdokumentation

Qualitätssicherung: Mehr Transparenz in der Psychiatrie

Verfassungsbeschwerde zur Zwangsbehandlung eines im Maßregelvollzug Untergebrachten
Hab heute allen Mut zusammengenommen und mehr chaotisch als sortiert die "Blumenwelt" auf der Fiedlerstraße 36 betreten, um Tran Thi Nga, die Inhaberin, nach dem Blumentopf zu fragen, den ich bei ihr gekauft hatte. Sie holte gleich die Rechnung heraus. Die zeigte, dass sie die Pflanze bei der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH gekauft hatte. Doch anstatt die Rechnung genauer zu lesen, um die Pflanzensorte zu erkennen, war ich so durcheinander, dass ich lediglich die Webseite der Firma abschrieb. Dort hatte ich mich jetzt per Mail an Erika Boland vom Qualitätsmanagement gewandt. Ich bin gespannt, ob sie antwortet.

Hier ein Auszug aus der Mail:

"Denn nicht mal die offizielle GTIN-Datenbank kennt den Artikelcode. Das wundert mich, da man dort eigentlich jeden Artikel findet, der einen solchen Code trägt. Nicht einmal Google will etwas von dem Code wissen. Immerhin steht fest, dass 4-011261 Topfpflanzen sind. Aber das hätte ich auch so erkannt.

Da Barbara Schön glaubt, dass nur durch Nachfragen die Auszeichnung der Sorten im Handel verbessert werden kann, nun meine Mail an Sie: Ist das tatsächlich Feldsalat? Können Sie anhand des Barcodes in der angehängten Datei erkennen, um welche Pflanzenart es sich handelt? Ich traue mich vorher nicht, davon zu essen."

Eric Mehler von Landgard ging als Telefon, als ich Erika Boland anrief, da sie grad im Urlaub ist: Die EG-Pflanzenpass-Nummer DE-NW-1501113 besagt, dass es ein deutscher Lieferant aus Nordrhein Westfalen ist. Den genauen Lieferanten kann er noch nicht erkennen, aber fragt nach.

DE Deutschland
NW Nordrhein Westfalen
1 Produzent?
5 Gemüse?

Aber die Nummer ist anders gegliedert als in der sächsischen PDF.

Dienstag, 12. Juni 2012

Ich hab mir schon ein paar von anderen gelaufene Striesener Strecken gespeichert :) Das Nächste ist jetzt Schuh- und Pulsuhrkauf. Wahrscheinlich kaufe ich eine gebrauchte Garmin For Runner 305, ich lese mich nur erst ein. Mit der Uhr will ich erst mal ein paar Strecken erradeln, um die Entfernungen zu messen. Ein bisschen haben mich die zahlreichen Verletzungen verunsichert, die im jogmap-Forum geschildert wurden. Eigentlich wollte ich mich mir superleichte und herrlich bunte Asics kaufen, aber inzwischen habe ich erfahren, dass stärker gedämpfte Schuhe für meine 70 kg günstiger sind, um Verletzungen vorzubeugen. Die Vorbereitungen dauern also noch einen Moment. Wenn die Schuhe da sind: das erste Lauftraining.
Ob das schmeckt?
Wahnsinn. Das erinnert ans PsychKG und seine Umsetzung in Deutschland. Ich bin gespannt auf die Gedächtnisprotokolle der Psychiatrieerfahrenen.
Mutti? Memo Crime ist ja noch da.

Montag, 11. Juni 2012

Heute hat den Blog einer in Australien gelesen. Ich spreche unseren Kater heute noch mit "Victor, Charly, Charly" (0:45) an, kenne aber gar niemand, der grad dort ist. Der wird sich wahrscheinlich verklickt haben. So viel zum ungedämpften Noosa. Dass es im Schwarzwald ein Mineralwasser gibt, das damit wirbt salzarm zu sein, ist hart.



Karin hat heute Max gebeten, ein Max-Video hochzuladen.
Tims Bass. Der Hals ist aus Ovangkol.
Puh, ich war eine halbe Stunde im Fahrstuhl eingeschlossen. Dann habe ich ihn mit Gewalt geöffnet.

Sonntag, 10. Juni 2012

Es wird immer trauriger: angeblich gibt es für Jogger nur Brustgurt-Herzfrequenz- und keine Pulsmesser am Handgelenk bei Garmin und Polar.
Ein bisschen ist zu ahnen, was die Stadt auf der Bärensteiner Straße vorhat: Den Wurzeln der Linden durch Splitt Raum und den Anlieger-Fahrzeugen an den Grundstücksausfahrten durch Kopfsteinpflaster einen stabilen Widerstand zu geben.





Wahrscheinlich ist der Asics Gel Noosa Tri 7 W doch nicht so toll für mich fürs Joggen bei dem wechselnden Untergrund.

Summer in the City - irgendwo

Lukas hat seit einer Woche Fieber, scheint es. Auf ihrer Insel kriegt Helma das alles nicht mit. Hannah habe mit ihm Schluss gemacht, sagt Lukas. Auf Helmas Frage, was das bedeute: Hannah habe die Beziehung beendet. Welcher Anlass da gewesen sei? Sie liebe ihn nicht mehr. Helma räumt ein, dass man Liebe nicht wie ein Gerät abstelle. Aber Lukas sagt, Hannah spüre das seit einem Monat. Darauf Helmas zage Frage, ob das eine Depression sei, dass Hannah weniger Liebe empfinde. Er: Nein, Hannah lache viel. Als Helma meinte, dass es beruhigend sei, dass es Hannah gut ginge, wurde Lukas wütend. Andererseits ist er nicht bereit, um Hannah zu kämpfen. Das fände er albern und das tue weh. Woher er das wisse? Letztens hätte Hannah bei ihm auf der Bank gesessen und geweint, weil sie wieder zurück wollte. Das habe wehgetan. Als Helma sagt, dass eine starke Beziehung das aushalte, kontert Lukas, Helma soll gehen. Tja. Das Fieber habe nichts damit zu tun. Er sagt zwar, dass er wütend ist, Helma kann es an seiner Mimik aber nicht erkennen. Bangkok, Pokerfacecity - diesen Sommer will er wieder hin, wenn Dirk da ist. Verdammt, was ist Liebe? Lange her. Nein, mit Dirks Lied habe das alles nichts zu tun. Wahrscheinlich sind viele Illusionen für Lukas und Rike zerbrochen, als Helma Ende der 90er die Scheidung eingereicht hatte. Helma wäre erstickt, wenn sie es nicht getan hätte. Das Leben ist kurz, um es mit Dirks Worten zu sagen.
Alexandra Hoffmann hat eine winzige Broschüre neben ihre Kasse in der Bücheroase gelegt, Ramschliteratur zum Weiterblättern.

Ein Buch, das ich garantiert nicht lesen werde.

Schmacht, meine leider einsame



Brache am Waldrand fehlt mir.

Apropos "Ja, wo laufen Sie denn?": Joggingwege in Striesen -



Rollator-Rodeo-Strecken, die zu holprig für ungeknickte Füße,



und Splittbereiche, die zugeparkt zu schmal für Boccia mit Metallkugeln und toxisch für High Heels sind,



bei Einbruch der Dunkelheit eingetaucht in Gaslaternenlicht.

Keine Sorge, das ist nur mein Arbeitsweg, wenn ich den Striesener Sommerhit für 2012 im Ohr von Bahn oder Bus nach Hause laufe. Wo beginnt tatsächliche Nähe?

Mein nächster Traum.

Samstag, 9. Juni 2012

Gin ist neutraler als Whiskey, sagt Sebastian. Wie Wodka, nur aus Wacholder.
Wintergreen. Efeu ist es nicht. Schwabeneder reibt sich den Nacken damit ein. Es gibt damit auch Zahnpaste.
Hab mit Erik von Runners Point telefoniert. Polar und Garmin sind die beiden Anbieter, die Puls und GPS verknüpfen. Mit Polar kennt er sich aus. Beurer kennt er nicht. Ich kann ihm aber den Link mailen. Anstelle des Brustgurts zur Herzfrequenzmessung gibt es spezielle BHs. Die führen sie aber nicht. Das Shirt kann er nur verbindlich bestellen, da er es auch nicht im Sortiment hat. Mal sehen, was Asics Händlersuche ergibt.

Ich will jeweils mit USB-Schnittstelle eine Waage, eine Speedbox, eine Pulsuhr, GPS, Software, um die Strecken in Open Street Map einzutragen. GPS ist bei Beurer nicht dabei.

Tim sagt, Laufschuhe genügen.
Puh, ist das traurig. Ich hatte mich so auf die bunten Asics gefreut, soll aber aufgrund meiner 70 Kilo besser gedämpfte Schuhe nehmen, um die Belastung für die Gelenke geringer zu halten. Für Wettkämpfe könne man da eine Ausnahme machen und einen leichteren und damit weniger gedämpften Schuh nehmen. Aber die sind ja noch weit hin. Yazi erklärte mir das.
Hab mich nicht bei RunKeeper angemeldet. Striesen kann ich auch mit dem deutschsprachigen jogmap erschließen. Ich träume immer noch von einem Dresdner Loipenplan.

Bei Xing habe ich viele positive Eindrücke gewonnen, nachdem ich durch UW Groke auf die Webseite gestoßen war. Allein hätte ich sie gemieden, zumal ein Teil der Webmaster von WerWeissWas kam.

Bei WerWeissWas bin ich seit Jahren im Forum gesperrt, nachdem ich dort geschrieben hatte, dass Wolf-Dietrich Herzogs Tod durch ein intensiveres Begleiten innerhalb von WerWeissWas zu vermeiden gewesen wäre. OK, Wölfchen war extrem introvertiert und hatte sich in eine 500 Kilometer entfernt lebende Frau verliebt, während seine Frau seinen Nachfolger in die Wohnung holte. Dass ihm die Frau seiner Träume, als er mit dem Moped vorbeikam, eröffnete, dass sie nach ihrer Scheidung nicht sofort eine neue Bindung wollte, hatte er nicht erwartet. Kurz danach wurde er morgens tot neben seinem Kernspintomografen aufgefunden. Offensichtlich habe er Selbstmord verübt, hieß es. Dass das Gerät wenige Tage zuvor defekt war, interessierte niemanden mehr. Und meine These, dass die Beerdigung inszeniert war, damit er stiller-mäßig an einem anderen Ort eine neue Existenz beginnen kann, teilte niemand von denen, die zwar zur Beerdigung dabei waren, aber nicht in den Sarg schauten. Stalking ... Er hatte mich kurz vorher gefragt, ob er mich wieder einmal anrufen darf. Ich hatte bei der Ruhe, die seine dünne Stimme ausstrahlte, keine Ahnung, wie sehr er Nähe brauchte. WerWeissWas und seine Webmaster ...

Und dann Xing? Nachdem ich sah, das Groke dort war, dachte ich, so schlecht kann das Miteinander dort nicht sein. Es ist dort zwar um Größenordnungen distanzierter als bei WerWeissWas, aber transparenter und damit konstruktiver. Es war eben im Wesentlichen ein anderes Team und damit eine andere Denke.

Auf Wölfchens Buch sammelt sich inzwischen Staub. Ich hatte viel in dem Text herumgestrichen, aber zu Messerschmidt nach Wölfchens Tod keinen Draht gefunden. Verdammt, wo beginnt Stalking, wo Gleichgültigkeit? Mehr als einmal kurz anzufragen hatte ich mich bei seiner Stimmfärbung am Telefon nicht getraut. Sie klang extrem fremd. Fast feindselig.

Der Name Messerschmidt ist für mich mit Fliegen und damit mit Vaters Träumen verbunden, also weit weg, Vaters Welt, in der er seine Glückseligkeit findet, während er für mich unerreichbar ist. Vater als Sklave seines Fernwehs, der träumt, wie er sich aus Laken einen Heißluftballon näht, um in den Westen abzuhauen, hin zu seinen Eltern in den Schwarzwald.

Ich hab ihr Schwabacher Grab kein einziges Mal angeschaut. Wozu auch. Crailsheim ins Mausoleum zu begleiten war mir gruslig genug.

Aber als wir zur Restauranteröffnung auf der Terrasse bei Schmitt´s in Sinsheim saßen, habe ich mir den Bahnhofsplatz angeschaut, wo kurz zuvor Harleys vorbei gekommen waren. Harleys vielleicht auch mit Groke.

Bald kommt Mutters Halbbruder Helmut aus Hoffenheim nach Dresden. Er scheint gern Tischtennis zu spielen und Kois zu lieben.

Lebendig, wann ist etwas tatsächlich lebendig?
Hab mit Karin Bernhardt telefoniert und ihr Fotos von Pflanzen aus dem Blumenladen Fiedlerstraße 36 gemailt, die ich als Kräuter erworben hatte, weil ich dachte, es sei Sauerampfer. Ich hatte davon auch gekostet, aber zuhause angekommen schmeckten sie anders. Die vietnamesische Inhaberin des Blumenladens konnte mir zuvor leider nicht auf Deutsch sagen, um welche Pflanze es sich handelt.



Da ich annehme, dass das QS-Etikett für eine gewisse Qualitätssicherung spricht, hatte ich es trotzdem gekauft und mich von der QS Qualität und Sicherheit GmbH an Karin Bernhardt verweisen lassen. Sie habe ich nun gefragt, was das Etikett besagt und ob es Sauerampfer oder eine andere einheimische Pflanze ist. Die Verkäuferin sprach von einem Salat. Ilona Zehrer, die Voreigentümerin des Blumenladens, und Viet Tung Ngo, den benachbarten Gemüsehändler, habe ich von daheim aus nicht telefonisch erreichen können, um die Sprachbarriere zu überbrücken. Prinzipiell bin ich schon interessiert daran, dort einzukaufen, da sie Pflanzen anbietet, die ich sonst nicht finde. Vielleicht kann mir jemand im Landesdamt bei der Pflanzenbestimmung helfen.



Ich kann das Etikett nicht deuten.

Barbara Schön, Referentin beim Landesamt, hat mir inzwischen geschrieben, dass es sich bei dem Kräutertopf mit großer Sicherheit um einen Salat aus der Gruppe der Asiasalate handelt. Diese werden verstärkt auch in unseren Gärtnereien im Topf oder Schnitt produziert und als Kräuter verkauft. Sie lassen sich auch gut im Balkonkasten oder in großen Töpfen ziehen und ergänzen unsere heimischen Arten durch ihre oft pfeffrigen oder senfartigen Geschmack. Saatgut gibt es in Gartencentern als Asiasalate. Nach 4 bis 6 Wochen sind sie schnittreif. Viele dieser Arten haben auf einem kurzen Stiel rundliche Blätter und heißen “Red Giant“, "Tatsoi", „Misome“ oder “Green Boy“. Leider ließe es sich nicht mehr herausfinden, um welche Sorte es sich handelt. Sie glaubt aber, dass nur durch Nachfragen die Auszeichnung der Sorten im Handel verbessert werden kann.

Hier erkenne ich die Pflanze nicht wieder.




Ich will Psychiatrie-Erfahrene sprechen, das Gespräch aufzeichnen, von ihnen autorisieren lassen und den dabei entstehenden Artikel Focus und Spiegel anbieten. Inzwischen hatte ich Manfred Lütz gesprochen, der sich wiederum an ein Gespräch mit dem holländischen Psychiater Mark Richartz aus Maastricht erinnerte, in dem Richartz von einer Frau erzählte, die ihm vorwarf, dass er sie nicht zwangseingewiesen habe. Da Lütz sich nicht mehr an den Namen des holländischen Psychiaters erinnerte, verwies er mich an Birgit Gunia-Hennecken, die damals dabei war. Dem Bericht des Holländers will ich Geschichten entgegenstellen, die ein paar von den jährlich 200.000 Zwangseingewiesenen in Deutschland erlebt haben.

Schön wäre, wenn sich aus den Gedächtnisprotokollen eine Checkliste ergeben würde, an der man als Betroffener sofort erkennt, dass die eigene Unterbringung tatsächlich zwangsweise war und dass die Einwilligungsbedingungen der UN-Behindertenrechtskonvention zuwider liefen.
- hohe Rückfallquote,
- hohe No"Compliance",
- hohe Quote von Rechtsanwälten die Unterbringung beenden,
- Stationsklima (wenig gesprochen, autoritär),
- Klagen von Patienten über Schikane,
- Patienfürsprecher verlängerter Arm des BKH,
- Angehörige unzufrieden,
- Patienten eingeschüchert -> trauen sich nicht, sich während der Unterbringung offen zu beklagen,
- Abwertung der Person in Krankenakte,
- offene Äußerungen des Personals über niedrige Bezahlung und Personalschlüssel,
- Unzufriedenheit des Patienten,
- Konflikte mit Personal.

Ich lese gerade das Handbuch PatVerfü, um mich vorzubereiten und um zu erkennen, inwieweit sich überhaupt Einfluss nehmen lässt und welche Forderungen unumgänglich sind, um psychiatrischer Willkür effektiv entgegenzuwirken.
Vielleicht mag Tim die Gemüsebrühe. Vielleicht gibt es bei Podemus Pastinaken?
Meine erste Laufstrecke könnte am Landgraben entlang bis zur Hepkestraße gehen.
Dieses Wochenende will ich
- Angelika Bernardo fragen, was sie zu Pradaxa weiß,
- mich in einem Joggerforum anmelden,
- bei Runners Point nach Asics-Laufschuhen, -Shirt, Personenwaage, Speedbox und Pulsmesser fragen,
- Tim mit 11 plus 11 und Obst besuchen,
- Mutter Augenbrauenstift und Buch bringen,
- im Injoy trainieren,
- lesen in "Laufen. Fit auf Schritt und Tritt" von Anja Schwalenberg, PatVerfü, Gutachtenantrag und über Flohsamenschalen.

Hab Angelika Bernardos Sekretärin Isabella Brunner gemailt.

Ob Federballspielen in der Halle Spaß macht? Radeln ist gesünder als mit Smart Cabrio einzuparken :)
Die letzten Tage minutiös Traumreisen und Gespräche zu bloggen, tat gut. Hab den Blog jetzt allerdings auf Privat gesetzt. Was nützt mir ein gutes Protokoll, wenn es das, was ich protokolliere, stört?