Donnerstag, 29. November 2012

Wie Zöller sich das mit dem Beweisverwertungsverbot vorstellt, ist mir unklar. Das greift bei keiner Haftpflichtversicherung.
An Wolfgangs Mühle, wo auch immer die auf dem Petersberg stehen soll. Ich kann beim Zuhören ohne Audiodatei schwer die Lücke von Fantasie und Ereignis abgrenzen. Er flutete mich regelrecht mit Information. Unter anderem zu Dieter Dörner, der in Bamberg vor sich hin wurschtelt. Seinen Bauplan der Seele hatte ich bereits 2001 in der Hand. Ich hatte ihn mit der van Loyen parallel gelesen, ohne beim Blick auf dieselbe Seite dasselbe zu lesen wie sie. Ich fand das damals erstaunlich. Inzwischen ist es für mich normal. Je seltener ich mich mit jemandem austausche, umso unwahrscheinlicher wird es, dass wir Ähnliches wahrnehmen. Heute zum Beispiel hat L. fünf Stichworte zu geben abgelehnt. Wenn sie existentiell notwendig sind, muss Andreas dran bleiben. Mehr als zwei Anläufe mache ich nicht. Höchstens bei Leuten wie Hoppe, an dem meine eigene Geschichte hängt. OK, eigentlich hatte ich an Dietrich Hoppe gedacht, während ich Rolf Hoppe anrief. Deshalb ging es anfangs schief. Meine Stimme sei verhaucht gewesen, warf er mir vor. Und das, obwohl ich bei seiner Tochter Sprechtraining gemacht hatte. Wo beginne ich? Mir war es in dem Moment ehrlich gesagt ziemlich egal, wie meine Stimme wirkte. Ich wollte nur Text. Ich verliere sonst Energie für den Nächsten. "Ihr Kollege freut sich", kommt grad auf BR3. Wolfgang hat mir mit dem Telefonat heute sehr geholfen. Irgendwas von Prozessoptimierung habe ich grad vor. Soweit das bei Beziehungswahn geht. Loslassen oder so. Loslassen bei Beziehungswahn. Wenn der Filz zu undurchdringlich wird, einfach in Trance zu fallen, spart Energie. OK, Andreas muss nicht dran bleiben. Schließlich ist es noch lange hin. Da kann noch viel passieren. Kein Grund zu drängeln. Ich muss nicht jede Intention begreifen. Aber schade ist es schon, dass ich den BÄK-Hoppe nicht gesprochen sondern nur einen Briefwechsel mit ihm habe. Nur weil ich nach seiner distanzierten Antwort zu träge war, zum Kongress zu gehen und ihm die Hand zu schütteln. Jetzt ist er tot. Pech. Ich dachte, er ist robuster. Ein Fremder. Irgendwelche nie ausgesprochenen Gedanken verbinden eben kaum. Hab mich da nur als eine von vielen erlebt, zumal er gleich auf irgendwelche Berufsverbände auswich und auch keine Rückrufnummer anbot, so als wollte er es schnell erledigt haben. Ein freudloser Mensch. Am 5. Juli 2010 hatte er mir geschrieben, ich soll mich an die Stiftung "Ärzte helfen Ärzten" oder die DGPPN wenden. Es war ein sinnloser Tipp. Bis auf die BU-Rente gibt es da nichts Verbindendes. Und sogar um die muss ich immer wieder bangen.

Wahnrisiko: Generalisierung eines Scheiterns durch positive Hilflosigkeit nach Martin Seligmann
Ogott, Kauli spricht frei: Zweimal "geschmeidig" pro Minute.

Das Schlaf-Apnoe-Set enthält ein Oximeter, aber kein Kapnometer, obwohl damit eine Strippe zu sparen wäre. Eigentlich schade. Weit weg. Dass Anja ein Gesundheitsmagazin verlegen will, gefährdet meine BU-Rente schon genug. Da nützt auch keine G+J-Stippvisite was. Im Übrigen ist eine Stellenausschreibung billiger, als die Zugfahrkarte. Und dann noch ohne Tonaufzeichnung. Außerdem ist Haarewaschen wichtiger und zwar so, dass die OP-Wunde nicht aufweicht. Im übrigen ist Roger Fletcher mindestens so häufig wie Kerstin Müller.

Postoperative MI Prevention
Fettarmes Essen mit viel Zimt ist schon gut. Yogi-Tee und Kürbissuppe schmeckt. Die Kokosmilch lasse ich in Zukunft weg und nehme lieber Jogurth. Außerdem werde ich mich mal wieder bewegen, puh.
Wolfgang Adler würde gern über theoretische Psychologie arbeiten, wenn ich mich richtig erinnere. Experimentelle Psychologie scheint ihn weniger zu interessieren, zumindest reagiert er nicht auf meine Frage, was gegen die Eingemeindung von Barleben spricht. Schmacht: Gasanalyse und Durchflussmessungen, hab Lust Fletcher anzurufen, aber keine Ahnung, was ich ihm sagen will. Irgendwas wie "Scheiß-Herzchirurgie" und "Was ist aus der SBT-CO2-Signalauslastung geworden?" Was rechtfertigt damit nochInvasivität? Immerhin steht in der Spende ein hp-Gerät. Ein Laserdrucker, sogar zweimal der Gleiche. Aber deshalb mit Jochen mehr darüber reden als mit Alex? Alex kann besser zuhören, ist aber zu beschäftigt. Und "David & Kapnometer & Dresden" scheint seit Jahren kein Schwein mehr ergoogelt zu haben.
[pi !] Bin gespannt auf die CD.

Bei letzen habe ich bislang nur an innehaben und genießen gedacht. Bei Perspektivwechsel steht es allerdings für hindern, abhalten und aufhalten. Das Letzte, zuletzt ... Jump? Schlimmer als sich häufende Zeitansagen sind nur Verkehrsmeldungen. Novemberregen. Bezeichnet Fleischmann Pittiplatsch doch als Kaschperl statt als Kobold, dieser Alpen-Hobbit. Für den ist wahrscheinlich auch der Sandmann Onkel Ho, Krenz der Celentano des Ostens (2.19) oder Johannes Rau Wolfgang Pabst.

Mittwoch, 28. November 2012

Hab Tim gebeten, seine Reportage einzureichen. Vorher muss sie nur noch gedruckt werden. Mal sehen, ob er bereit ist, Kreuzweise, die Schülerzeitung des Kreuzgymnasiums, dazu anzusprechen.
Das Paket ist da, die Wunde schrumpft. Mal sehen, was das Isopto-Max, Ibuprofen und der Zistrose-Tee erreichen. Zeit "Sing, when you´re winning" zu hören. Das war ein Kampf von Robbie Williams bei Myspace geaddet zu werden. Dann habe ich den Kontakt neben knapp 500 anderen gelöscht, um Nina leichter einen Überblick über Dresdner Bands zu verschaffen. Letztendlich hat sie die Seite wahrscheinlich nie aufgerufen. Ich weiß nicht mal, ob sie sich tatsächlich für Dresdner Bands interessiert oder lieber etwas Eigenes aufbauen mag.
Nachher schaue ich das erste Mal vor die Tür: bis zum Briefkasten. Mal sehen, ob die Adventskalender von der Sächsischen Schokoladenmanufaktur angekommen sind. Es ist so grau draußen. Anja hat angerufen. Sie ist unterwegs nach Hamburg zur Jahr. Mir ist flau, sie ist grad extrem weit weg. In Ruhe. Wahrscheinlich war Andreas gestern deshalb so knapp. Ich kann die Runkeeper-Seite nicht aufrufen :( Schade.

Dienstag, 27. November 2012

Fannie hat gelesen, dass Asea eine effektive Antioxidans sei. Mal sehen, was Google sagt.

Der Zistrose-Tee schwemmt aus. Eine Tasse dreimal täglich scheint das Maximum zu sein.

Ob das ein schönes Geschenk für Nina & Tim ist?

Hab den Audio-Verlag nach dem Sprecherverzeichnis gefragt. Es gibt keins. Wer mit dem ARD zusammenarbeitet, hat das offensichtlich nicht nötig. So viel zum Priming.

Wenn durch Anaerobier Bernsteinsäure im Pansen auftritt, was passiert dann mit Betablockern dort? Aber mein Blutdruck ist eh zu niedrig, um von Risperdal auf Obsidan auszuweichen. Was passiert, wenn ich Anaerobier zu mir nehme? Wie wird Succi an der glatten Muskulatur? Was Betablocker dort machen, weiß ich auch nicht, ich kenne nicht mal ihr natürliches Vorkommen.
Seit ich die Pluhar zu lesen begonnen habe, speichere ich Lablue-Chats. Die HastDuEineWebcam-Aura hat gelegentlich tatsächlich einen gewissen Charme. Huchja, was bin ich heute wieder interaktiv.

Frühaufdreher-Deutsch: Da kann der Fön nachhelfen (Wetterbericht), Zartbittere liegen lassen (Schokoladen-Einspieler) ... Hab die Ibuprofen vorverlegt, zumal ich mir die aufgerollten Kapillaren vorgestellt hatte, die gekappt zu verrotten beginnen, sobald ich sie nicht zwecks Neuvernetzung anfrische. Kann sein, es ist Autosuggestion, aber das Ziehen lässt nach. Schubkarrenmäßig kiesig ist es noch nicht. Vor dem Zistrose-Tee gruselt mich. Er riecht so muffig.

Das kam heute per Mail. "Was nützt der schönste Job, wenn die Kollegen dort widerlich sind?", ist das Erste was mir dazu einfällt. Ich lasse mir bei Bewerbungen inzwischen immer mehr Zeit. Eher schaue ich, wer Lust haben könnte, bei "uns" anzufangen, und mir gefällt. Ein gemeinsamer Traum ist schon etwas Schönes. Hab mehrere CvDs und einen stellvertretenden Chefredakteur von der Financial Times Deutschland angexingt. Ohne Eile. Die werden schon extrem schrullig sein, sonst wäre das Blatt nicht den Bach runtergegangen. Erst mal Wundheilung. Die Stellenausschreibung darf kein Grund sein, eine Narbenbildung zu riskieren, nur weil der Anzeigentext nicht auf meiner Festplatte daheim ist. Wenn ich dann zeitlebens entstellt ausschaue, nützt mir dieser Scheißkollege auch nix. Apropos Kollege: Gerlindes Mann duzt mich seit gestern. Mir geht es verdammt gut. Hab den Focke-Termin verschoben, resp. erst mal zurückgegeben.

Hui.
Die nächsten zwei Tage würde ich ihn verfluchen, hatte Frank gesagt. Der erste Tag ist vorbei. Ich sehe noch schlimm aus. Zum Glück ist der Kühlschrank voll. Der zweite Tag soll angeblich schlimm werden, hatte die Frau auf dem Golfball gesagt. Hab den Verband über Nacht weggelassen und stattdessen mehrfach Salbe aufgetragen. Gegen Zehn ist die zweite Ibuprofen fällig, solange es nur ein ganz leichtes Ziehen ist. Erst mal frühstücken. Wetter.

Montag, 26. November 2012

Bin schmerzfrei. Habe Isopto-Max, Verbandmaterial und Ibuprofen mitbekommen. Dis Salbe enthält neben Dexamethason Polymyxin und Neomycin. Aber der Verband nervt.

Auf dem WDR schwärmt grad eine Heilpraktikerin für Curcuma: 30g Curcuma in 150 ml Wasser kochen. 200 ml Milch, 2 Teelöffel Mandelmus zugeben. Banane oder zerkleinern. Alles zusammen mixen.

Nina und Tim schenke ich einen Adventskalender von Markus Schürer. Hab ihn grad bei seiner Frau bestellt.


Hab Werner Adler gesprochen. Er interessiert sich für theoretische Psychologie, arbeitet in der Robotik und ist grad unterwegs von Barleben nach Nürnberg. Er erinnert mich ein bisschen an Xenon.

Ballerstadt Schnöggersburg kennt Google bislang noch nicht.

Avi Dichter war israelischer Geheimdienstchef und wird Minister für Zivilverteidigung. Sein Vorgänger geht als Botschafter nach Peking. Am Gymnasium in Barleben wird Chinesisch unterrichtet. Wirr. Häuserkämpfe. Dagegen sind die Dresdner Auseinandersetzungen am 13. Februar zum Glück Pillepalle.

Sonntag, 25. November 2012

Frisch geduscht nochmal unter die Decke zu kriechen tut gut. Nur noch einen Moment, dann brühe ich mir einen frischen Tee, auf dass die Augen weniger brennen und der Atem weniger trocken ist. Morgen um die Zeit ist die OP schon vorbei. Irgendwann geht es dann zumindest ins Solarium. Der letzte Tag ohne OP-Narbe im Gesicht.


Bleierne Schwere, ein Gefühl des Abhängig- und Ausgeliefertseins. Mit jedem weiteren Foto sehe ich müder und kraftloser aus, die Augenringe graben sich tief in die Höhlen, trotz Yogi-Tee.

Njuk Njuk Pichana finde ich nirgendwo.
Hab es mir nicht verkneifen können, heute früh in der Geschlossenen nach Stefan zu fragen, um zu sehen, ob er fixiert wurde oder Ausgang zu seiner Mutter bekommen hat und lediglich gefragt, ob er zu sprechen ist, worauf neben dem Pfleger eine Frau zu schreien begann und offensichtlich den Hörer nehmen wollte. Nein, er sei nicht da. Ein bisschen unheimlich war es schon.

Hab bei den Eltern geklingelt, um zu hören, wie es ihnen geht. Vater lässt sich in einer Woche in Halle sein Carpaltunnelsyndrom rechts von einer ehemaligen Schülerin operieren. Dazu nimmt er mit Mutter den Zug.

Thees spielt grad ein Badesalz-Interview ab, während ich blaste.

Samstag, 24. November 2012

Telefon

Lass die Finger von Emanuela ... Als ich dort gelegen hatte, war eine Nacht lang eine Emanuela mit mir im Zimmer, die einen extrem lauten Vibrationsalarm hatte. Ihr Telefon vibrierte fast die ganze Nacht. Das war allerdings meine letzte Nacht ohne Zwangsmedikation. Hab keine Ahnung, wann er fixiert wird. Eigentlich will ich es auch gar nicht wissen. Sygrest ist das Letzte. Schlimmer kann Fixation auch nicht sein.

2010:
Wahnsinnsprotokoll
, erstaunlich, dass das jemals funktioniert hat. Hab Ewigkeiten gebraucht, um in dem Nick Umkopierer zu erkennen.
Mango zu kauen und dem Nutella-Geschmack nachzusinnen ist eins. Hab gestern bei der Vietnamesin die Mango ganz frisch geschnitten bekommen und mir einen Weihnachtsstern mitgenommen. Schade, dass das Kranzgrün durch das Blitzlicht einen derartigen Blaustich bekommt

Wie duftet der Iran?

Freitag, 23. November 2012

Steckt in Versöhnen das Wort Sohn oder doch eher Sühne? Verzeihen? Erleben von Nähe? Aufgeben von Autonomie? Vertöchtern?

Um 11 interviewe ich meinen Ex-Chef. Hab die CD aufgelegt, die mir Nina grad zurückgegeben hat. Sie jetzt sehen zu können und zu umarmen wäre schön. Stattdessen taucht beim Googeln nach "Michael Albrecht Dresden" ein Gesangsstudent auf, der wahrscheinlich mit Nina an die Kreuzschule ging. Noch vier Minuten.

Hab grad acht Bewertungspunkte bekommen, zurückgeblättert und sie wieder verloren.
Gleichzeitiges, auf den ersten Blick wirr, aber eigentlich nur fremd. Am 24.10.2004 funktionierte mein erster Thinkpad noch. Wenige Tage später schlug der Blitz ein. Als dann zu Weihnachten 2004 ein Tsunami asiatische Küstengebiete überflutete, war ich bereit, es mit einer von Dilda nicht geschlossenen Tür in Zusammenhang zu bringen. 2007 starb er. Dieses MitAllemVerwobensein hatte zwar eine innere Magie, war aber offensichtlich nicht lebenserhaltend.

Donnerstag, 22. November 2012

André ist jetzt skeptischer, wenn es um Ritalin geht. Lichtenstein dagegen scheint es zu mögen.

Blasten, weit weg.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Gaddafi am Rande des G8-Gipfels 2009 in Italien verkündet hat, dass er die Schweiz zerlegen will. Die Zeit rast.

Wenn ich den Geschirrschwamm vier Minuten bei Maximalleistung in die Mikrowelle lege ...
Hab Conrad angeklickt. Mal sehen, ob dadurch die Schuppenflechte-Werbung verschwindet.

Mittwoch, 21. November 2012

Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.

Johann Wolfgang von Goethe
Hab die Hofmann gefragt, ob sie mir besorgen kann, was die Pluhar geschrieben hat. Ich will sehen, wie sie grad drauf ist. Oder Uschi Obermaier? Oder die Curie? Woran erkennt man Glück? Wie fühlt es sich an? Ein Wechselspiel von Autonomie und Fürsorge macht für Revenstorf Liebe aus. Aber Glück? Stimmenhören? Endlose Telefonate? Musik? Ein fruchtig würziger Duft für Tim und Nina wäre schön.
Hab grad die letzten zwei Beutel der "Oase der Energie" aufgebrüht und beschlossen, eine Tee-Box zu kaufen, um meinen Rotbusch-Tee-Kaufzwang besser kontrollieren zu können. Im Moment bunkere ich ihn mit Ingwer, Vanille, Karamell und Orange. Daneben dumpfen drei Schwarztees vor sich hin: Earl Grey und Ostfriesen Teefix. Den Bronchialtee nehme ich vielleicht mit in die Redaktion. Drei Sorten habe ich inzwischen da.

Noch verrückter ist es bei den Nudeln: Spätzle, Weizen-, Vollkorn-Spaghettis, Faden-Suppen- und Reisnudeln.

An die Schachtel mit Spurenelementen und Vitaminpräparaten traue ich mich erst später ran.

Autsch, irgendwo in Bayern hat ein LKW Kies verloren, sagt Susanne Rohrer. Meine Augen tun mir jetzt schon weh, wenn ich an die OP am Montag denke.

Bei der "Oase der Energie" schmeckt die Brennnessel und die Brombeere deutlich vor. Nie wieder. Die restlichen Zutaten sind kaum zu spüren: Minze,Rooisos, Ingwer, Holunderblüten, Gingkoblätter, Citronengras, Zimt und Ginsengwurzeln sind da außerdem drin.
Susanne Rohrers Sohn Lucius hat in der Bayern 3 Studio Webcam erstaunlich kurze Haare. Bin froh, dass Tim seine etwas wachsen lässt.

Das Löschen genügte nicht :(


From: ClinLife DE
Sent: Monday, November 19, 2012 8:06 PM
To:
Subject: Re: Lästige Werbung

Sehr geehrte Frau ...,

vielen Dank für Ihre Mail.

Ein Tipp, damit Sie unsere Werbung nicht "überall" sehen:

Löschen Sie die History Ihrers Browsers und löschen Sie Ihre Cookies.
Danach sollten sie die Anzeige nicht mehr oder zumindest nicht mehr so häufig sehen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

---
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr ClinLife Team Deutschland
--------------------------------------------------------------------------------
ClinLife Deutschland,
ein Service der Clariness GmbH

Sitz der Gesellschaft:
Amtsgericht Hamburg, HRB 108294
Geschäftsführer: Michael Stadler

Anschrift:
Clariness GmbH
Rütersbarg 46
22529 Hamburg
Deutschland

www.clinlife.de
info@clinlife.de
------------------------------------------------------------------------------


Hallo,

was muss ich tun, damit Ihre Werbung nicht auf fast jeder der von mir aufgerufenen Webseiten erscheint? Ich fühle mich dadurch belästigt.

Mfg
Statt Hähnchenbrust mit Reis in Ananas mache ich vielleicht doch Gemüse dazu ...

Lauch, Ingwer und Paprika in Olivenöl braten. Gegarten Reis zugeben und 5 Min. unter Rühren braten. ­Inzwischen Erbsen in einem Sieb mit kochend heißem Wasser ­überbrühen. 2 Eier mit 1 El Sojasauce verrühren. Erbsen unter den Reis mischen. Den Reis am Pfannenrand verteilen. Eier in die ­Pfannenmitte geben, kurz stocken lassen und mit dem Reis mischen. Erdnussbutter, einen Spritzer Orangensaft und Koriander zufügen.

Die Hähnchenbrust reibe ich mit Chili ein und brate sie separat. Vielleicht doch mit Ananas. Ist noch lange hin. Erst mal ins Fitnessstudio.

50. Geburtstag ... Wie feiere ich den? Bernd würde aus Hamburg kommen. Am liebsten würde ich mit ihm, Karin und Tim feiern, einen Abend Billard. Billard zu viert am Tisch 12. Nina mag beim 51. Geburtstag wieder dabei sein.

Don Pedro arbeitet auch mit Heilkräutern und hat gute Erfahrungen mit Zistrose gemacht. Myrrhe und Darm grübel .... Dragees statt Räucherstäbchen?

Vielleicht hilft es auch nach meiner Augen-OP.

Im Trunk ist es mit abführenden Sennesblättern kombiniert. Das ist mir unheimlich.

Vielleicht gibt es Myrrhe auch zum Lutschen.


Tryptophanreicher kann meine Ernährung kaum sein, wenn ich die Liste sehe.
Oma schläft und träumt vom Leben ...

Vielleicht färbe ich mir am Samstag braune Strähnen. Mal sehen, was Iris sagt. Ohne Susi die Haare zu verändern traue ich mir nur mit Iris.

Dienstag, 20. November 2012

Anderen Menschen mit auf den Weg geben möchte ich die Freude an der Autosuggestion.

Besonders wichtig im Leben ist mir die Beobachtung von primär losgelöst Gleichzeitigem und seines Trends beim Beobachten.

Wenn ich noch einen Tag zu leben hätte, würde ich meinen Wecker wieder auf 5.26 Uhr stellen.

Von mir soll in Erinnerung bleiben, dass ich gern lache.

Ein besonderer Mensch in meinem Leben ist … Ogott, soll ich mich da jetzt wirklich auf einen einzigen beschränken?

Wieder genauso machen würde ich den Kaffee jeden Morgen: zwei gehäufte Löffel pro Tasse.

Eine zweite Chance hätte ich gerne für ein ausgiebiges Gespräch mit Nina.

Ich bereue nicht, dass ich nicht mehr als Arzt arbeite.

Ich würde mich gerne versöhnen mit … Keine Ahnung. Mit wem? Mit mir selbst am ehesten. Ich nehme mir Vieles so schnell übel. Das letzte Mal erschrocken bin ich, als ich meine Wut im Spiegel sah, nachdem mich ein junger Türke angekeift hatte. Meine Augen funkelten eiskalt. Das war schon ein Schreck: So wollte ich nicht schauen. Hab sofort das Feld geräumt und mich zurückgezogen. Aber der Cooldown dauerte noch Stunden. Intensiv gelebte Zeit. Ich muss sein Event in der nächsten Disy beschreiben, ohne es erlebt zu haben. Kompliziert. Aber das ist noch lange hin. Versöhnen ... Naja. Irgendein Event von vielen eben. Vielleicht findet sich auch jemand anders, der drüber schreiben mag. Das Licht war schon eindrucksvoll. Überall Granitschwarz, trotzdem ging von jedem Einzelnen ein bühnenreifes Strahlen aus. Vorbei. Was konkret beinhaltet Versöhnen? Was verändert es? Das sind doch sowieso alles nur Momentaufnahmen und kaum engrammbildend.
OK, ich glaub nicht mehr dran. Außerdem interessiert es mich nicht mehr. Heute muss ich wieder Rechnungen für das Magazin schreiben. Morgen ist frei. Nina fehlt mir, Tim auch, obwohl ich ihn gestern abend kurz im "Istanbul" gesehen habe, bevor er heim musste, weil der Spinat taute.

Wann war das mit den "50 Jahren Schlümpfe"? Hab keine Zeit mehr, nach meinem Ferero-Anschreiben zu suchen, mit dem ich es als Überraschungseifigur bis in Grokes Hosentasche schaffen wollte.
Bayern 3 stellt eine 23-jährige Bestatterin vor. Anlass für mich Inventur zu machen, was gestern war. Das Gespräch mit André verlief wahrscheinlich anders, als André es sich vorgestellt hat. Ich habe den Eindruck, er hat sich noch keine Einnahmen- und Ausgabenliste gemacht, zumal die Beträge um Tausende wechseln. Auch das 20-Uhr-Gespräch, das er mit jemandem vereinbart hatte, erwähnte er nicht mehr. Hab danach zum Abschalten Thorsten Otto gehört und 3sat gesehen und Rotwein getrunken. Zwei Filme waren das, "Die Gurkenkönigin" und "Das Ende einer Nacht". Die Hauptdarstellerin des ersten Film ist tot. Aber das weiß ich erst seit heute früh. Sie hat mit Ulrich Mühe gelebt. Da sterben scheinbar alle. Die armen Kinder. Dass André zu der angeblichen Groke-Mail in seinem Mailarchiv das Passwort vergessen hat, begreife ich nicht. Eher hat er ein Virus auf seiner Festplatte. Das würde zu seinen Konzentrationsschwankungen passen. Heute gehe ich ins Fitnessstudio. Endlich. Endlich nur an mich selbst denken, statt mich auf fremde Gedankengänge einzulassen, eine regelrechte Inventur beim Training. Hab grad BR3-Claudia "Lassen Sie mich Arzt, ich will durch" sagen hören. Ob sie es wirklich gesagt hat, weiß ich nicht. Außerdem ist es egal. Hauptsache diese bleierne Schwere vergeht.

Montag, 19. November 2012

Heute hupte der Knochenmarkspende-hp-Drucker beim Ausdrucken des Geburtstagsbriefes für einen Spender namens Hupe. Hab vor lauter Verblüffung nicht mal geschaut, ob er Michael hieß. Eins von hundert Blättern war das. Verrückt.
Groke hat bereits im September 2011 bei Leoz aufgehört, schreibt er bei Xing. Bin erleichtert. Ich hatte schon befürchtet, ich hätte gestört. Wann hatte ich ihn wegen dem H in Wehrmutstropfen in einem Leoz-Text genervt, das inzwischen in einer Thorsten-Otto-Bildunterschrift zu Jolie bei Maximillian Schell wieder auftauchte? Thorsten ließ danach sogar die Berben sagen, dass sie als Buchstabe wiedergeboren werden will, immerhin als A und nicht als H. Wenigstens das. Aber das ist mir lieber als das stumme Korrigieren mit nachfolgendem vollständigen Relaunch der Webseite bei Leoz.

Mir ist noch nicht klar, was André von mir erwartet, wenn er heute kommt. Er hat mir unter der Maßgabe, dass er mir vertraut, ein ihn beschreibendes Dokument geschickt, und angekündigt, dass er ein Bett braucht und dass seine bisherige Partnerin will, dass er geht, und dass er Schulden mit Rückzahlungsraten in Miethöhe bei ihr hat. Wohngeld zu beantragen, lehnt er bis zur Anmietung einer eigenen Wohnung nach wie vor ab, obwohl ich ihn auf die sechswöchige Antragsbearbeitungsfrist hingewiesen habe. Über seine Buchführung zu Ein- und Ausgaben spricht er nicht. Eine Schuldnerberatung lehnt er ab. Eine Paartherapie zur geordneten Trennung will er noch nicht. Immerhin lässt er sich bald auf eine Psychologin ein. Das wäre früher nicht denkbar gewesen. Komischerweise hat ihm kein Schwein gesagt, dass er ein Recht auf Probesitzungen hat, so dass er sich sofort auf eine bestimmte Psychologin eingeschossen hat. Dass er eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, traue ich ihm nicht zu. Da flunkert er wahrscheinlich. Leider. Was mich verunsichert, ist, dass er bei jedem der Probleme, die ich bei mir angetippt hatte, sofort Hilfe anbot, ohne wenigstens Grokes Emailadresse, an die er angeblich für mich geschrieben hatte, korrekt oder wenigstens konstant benennen zu können. Noch mehr beunruhigt mich, dass er ihm geschrieben haben will, er wolle den Kontakt zwischen Groke und mir herstellen, obwohl ich lediglich über die Zeitansage mit ihm gesprochen hatte, und mir bis jetzt die Email nicht mailen konnte, aber sogar behauptet, dass er eine Antwort bekommen hätte. Er schwindelt, vermute ich, und außerdem schwindelt er auch noch schlecht. Oder, was noch schlimmer wäre: Er sieht auf seiner Festplatte nicht mehr durch und braucht mehr als fünf Minuten, um ein beliebiges Dokument zu finden. Das macht ihn nicht gerade sympathisch.

Das zweite Maximillian-L stammt übrigens aus einer 2009er Email aus Erna Baumbauers Büro. Ich fand es gut und hab es gelassen. Dadurch ist es beinahe mehrere tausend Mal auf 90 g/qm in das Dresden-Buch eingekerbt worden. Ein Alleinstellungsmerkmal. Dem Schlussredakteur hat es nicht gefallen. Online ist es auch korrigiert. Eigentlich schade.

Thorsten hatte ich (wahrscheinlich am 9. April 2011) gefragt, ob er Groke interviewen mag, zumal er Matuschke bereits vorgestellt hatte.


Vielleicht schaue ich mir zu Pfingsten die Lichtentaler Allee an, um zu sehen, was an ihr so toll ist, dass so viele auf ihr so oft laufen, zumal die Oos so schnurgerade wie der Striesener Landgraben verläuft. Was ist das, was den Ort so anziehend macht? Ist es das Disneyclub-Grinsen?

Sonntag, 18. November 2012

Hatte ich schon von dem Kölner Neuropsychiater erzählt, der "seinem" Aphasiker Atropin gegen das Sabbern spritzte, auch wenn dessen Herz dadurch raste? Und der entblödete sich nicht mal, das EKG bei seinem Schwachsinn mitlaufen zu lassen. Hab überall nach der versteckten Kamera gesucht. Schrecklich. Da kommst du dazu und kannst nicht eingreifen. Medizinjournalist zu sein und davon leben zu können, wäre schön. Aber ob du dann wie ein Anästhesist überall reinkommst? So feuerwehrmäßig? Oder als Gerichtsmediziner? Aber dann sind die ja meist schon tot. Zeit für Eckberg-Wein. Kauli spielt grad Leichenmusik. Besser als Leichengießen. Ich bin so froh, dass ich niemanden auf dem Friedhof habe. Ich wäre wahrscheinlich keine gute Hinterbliebene.
Mein Tim.

Im Thalia landeten Vater und Mutter statt im Woody-Allen- in einem Messner-Film, waren aber vom Kino und vom Publikum fasziniert und dadurch nicht ganz so sauer über die Verwechslung.

Bin heute den ganzen Tag im Bett geblieben und fühle mich fast schon wieder fit, den gebratenen Curry-Bananen mit Knoblauch, Chili, Grapefruit, Ingwer und Lauch sei Dank.
Safran ... Jetzt muss ich nur noch die Dosis wissen. Überdosiert wirkt er wohl extrem sedierend. Hab Respekt vor dem Wirkstoff.

Unwiderstehlich zu sein wäre schön. Dann wäre ich sofort in Baden-Baden und würde in der Verkehrsredaktion arbeiten, um ab und an Groke zu begegnen. Der Film gestern ging mir ziemlich nah. Eine der Hauptdarstellerinnen sah so verhärmt aus, fixiert wie sie war. Ganz Trauer. Wie gebannt. Danach ungeschminkt in den Spiegel zu schauen, tat weh. Vielleicht färbe ich die Haare wieder braun.

Wenn ich irgendwann begreife, wie ein MP3-Player funktioniert, kaufe ich mir einen, lade die Podcasts hoch und nehme sie mit ins Injoy, wenn es dort wieder mal zu einsam zum Quatschen ist.

Hab schon wieder Wutattacken, wenn ich an das Gespräch mit dem Frauenarzt denke, der erogene Zonen aus ästhetischen Gründen kappt. Der ist auch nicht viel besser als Hagen, zumal seine Klienten noch rumlaufen und Antidepressiva brauchen, weil über den Tastsinn nichts mehr ankommt. Wenn Männer Männer in Phimosen-OPs verstümmeln, mag das noch angehen, aber wenn einer Vielweiberei mit iatrogener Anorgasmie fixieren will, kotzt mich das an.
Hab noch den Safran da, den Nina aus Teheran mitgebracht hat.

Hab die Wege-Redaktion gefragt, ob es bereits die Top Ten der schönsten deutschen Jogging-Wege gibt, und wenn, ob der Dresdner Große Garten und die Lichtentaler Allee in Baden-Baden dazugehören.

Hab grad gesehen, dass mich Andreas ins M5 eingeladen hat. Schade, vorbei. Sogar ein 23-Jähriger hat diese Nacht an mich gedacht. Verblüffend. Er lebt in Dresden. Das habe ich alles verschlafen. Pech. Dafür bin ich herrlich ausgeruht, umso mehr als Anja inzwischen gesagt hat, dass das Collien-Foto bis Montag Zeit hat, wie immer das dann auch ohne Layouter bis zum Druck funktionieren soll. Zu der doch recht aufregenden Lektüre interviewt Thorsten eine Iris.

Samstag, 17. November 2012

Mutter und Vater sind unterwegs ins Thalia .

Ich will Mutter fragen, wie Mutters Schmerzen nach der Star-OP bei Frank waren.

Bei Lablue erscheint jetzt ständig der Link.
Ich kann von Tele 2 aus nicht bei 1 & 1 anrufen. Auch von Vodafone aus nicht. Dabei hätte ich Mutter so gern gesprochen. Wenn ich von Vodafone zu Vodafone mit ihr sprechen könnte, träum. Aber das Handy ist auf lautlos gestellt, so dass kein Klingeln zu hören ist. Hoffentlich brennt bei der Hektik nicht ihr Essen an. Sie kann auch nur auf meine Vodafone-Mailbox sprechen. Ansonsten sei besetzt. Aber bei mir klingelt nix. In der Vodafone-Hotline ist grad Stau. Hab das Handy neugestartet, aber nicht wie empfohlen den Betreiber wechseln können.
Das ist ein eigenartiger Staat, der sich hochbezahlte Beamte leistet, die Wert auf das Beibehalten der eigenen Anonymität bei Maximalinvasivität leistet. Ein gesichtsloses Gebilde.

Irgendwann erkenne ich die einzelnen Mitarbeiter beim Auswärtigen Amt an der Stimme und muss mir die Namen nicht jedesmal aufschreiben. Ich bin froh, dass Nina im Moment nicht Botschafter werden mag, und sich aller vier Jahre versetzen lässt. Mal sehen, ob sie irgendwann wieder zulässt, dass ich höre, wie sie singt. Das ist mindestens so schön wie Charly zu streicheln. Vielleicht fahre ich zu den Eltern die Baustelle anschauen.
Das zweite Hoch Otto innerhalb eines Jahres irgendwo im Westen.

Hab Paul und Co. gemailt. Sabine ist inzwischen dazugestoßen.

Ein liebes Hallo aus dem fernen Striesen!

Bin drauf und dran ein Xanthelasma von Frank Knothe per Skalpell entfernen zu lassen, nachdem es unter Antifaltengel plötzlich farblich umschlug und zu spreiten begann. Aber beim gestrigen Golfball berichtete mir eine seiner Linsenpatientinnen von mehrtägigem Vernichtungsschmerz, gegen den sie von Frank lediglich Ibuprofen in die Hand bekam. Kriegt man die Lokalisation mit Tavor zu greifen? Das ist alles, was ich bis zur Maximaldosis, meinem Psychiater sei Dank, da hätte. Da war doch was mit aufsteigenden Fasern in der Formatio reticularis, die auf Benzodiazepine ansprechen, grübel. An wen von euch darf ich mich wenden, wenn ich das Gefühl habe, eine Schubkarre voll Sand im Auge positioniert zu bekommen, wie es mir die wilde Schöne gestern schilderte? Mit dem OP-Ergebnis ist sie übrigens zufrieden. Nur die Schmerzen waren weniger toll. Ich habe Angst, zumal ich extrem schmerzempfindlich bin. Hilfe! Und nochmals vielen Dank für Pauls Narkose bei Focke.

Ob man den postoperativen Schmerz bei Franks OP per Tavor erwischt? Es wird hart, habe ich mir gestern von einer seiner Linsenpatientinnen sagen lassen. Der gibt denen nur Ibuprofen. Mal sehen, welche Ideen Paul hat. Vielleicht verkneife ich mir den Eingriff und bleibe bei dem Anti Rides, auch wenn der Farbumschlag gruslig war und das Gewebe spreitete. Mit den paar eventuell entstandenen Krebszellen werde ich doch auch ohne Skalpell fertig. Und wenn nicht, dann eben nicht. Mich kotzt heute alles an. Vertrauen zu können wäre schön.
Neurotoxin versus Skalpell ... Was ist krimineller, mitten in ein orgastisches Geflecht hinein Phimosen zu korrigieren oder die Klitoris mit Botox anzuhübschen? Am liebsten würde ich das Fenster aufreißen und schreien. Wer da noch von Kultur spricht, hat lange nicht mehr onaniert, rädedetnocheins. Gestern erzählte ein Gynäkologe aus einer Vielweiberei-Region, ihm würden Frauen berichten, dass sie nachts mit Slip schliefen, weil sie sich für die Konturen ihrer Genitalien schämten. Und er behauptete allen Ernstes, dass diese Beschwerden mit Inkontinenz einhergingen. Wenn es denn tatsächlich ein Risiko gäbe, dann weniger übergestreifte Slips als skalpell- und botoxgestützte Eingriffe von selbsternannten Neurogynäkologen in Klitorisnähe. Dann kannst du noch so sehr auf deinen G-Punkt hoffen. Es ist einfach vorbei. G wie ganz vorbei. Eher würde ich eine noninvasive Oximetrie vor Ort machen, um zu messen, was sich verändert hat, als irgendein Cystoskop vorschieben, um lichtschachtmäßig den Flow zu messen. Bühne frei! Biofeedback ist was anderes. Das ist wirklich nicht schön, was der Kopprasch macht. Aber was dieser Genitalästhetenverband vorhat, ist um Größenordnungen grusliger. Am ehesten erinner es mich an die Ambitionen der Dresdner Unikliniker, Psychosen neurochirurgisch zu beherrschen, sobald ihnen die Elektrokrämpfe nicht mehr aggressiv genug erscheinen. Reichmanns Powermann-Statement steht noch aus. Er hat es mir für Sonntag zugesagt. Manches kriegt man nur wallraffmäßig mit. Na, wie geht es unserer Phimose heute? Dehnen? Schon mal mit einem Chirurgen über Noninvasität gesprochen ohne bei Minimalinvasivität zu landen? Respekt! Schamhaarfrisuren statt genitaler Glatze! Mir wird schon wieder heckenscherenmäßig kreativ. Verdammte Skinheads überall.
Manchmal liegt es in der Luft. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würden Tim und Nina zu Weihnachten nicht nach Israel fliegen. Angeblich wird die Bundeswehr Kräfte an die syrisch-türkische Grenze verlegen. Hoffentlich kommen Karin und Jochen heil heim. Bis zum 28. November muss der "Frieden" noch halten. Dann sind sie wieder zurück. Mich zerreißt es seit gestern abend schon wieder vor Angst. Der Golfball tat mir nicht gut. Konfrontation überhaupt nicht. Ich erlebe meinen Gegenüber dann extrem schnell als aggressiv. Sogar Spleth, der jetzt grad spricht. Bei Lablue habe ich das erste Mal einen Beamten, der beim Arbeitsamt, arbeitet kennengelernt. Er stammt aus dem Rheinland und lebt erst seit kurzem in Sachsen. Als ich diese Nacht nach einer geeigneten Handynummer suchte, um innerhalb weniger Minuten ein bestimmtes Pressefoto zu bekommen, griff er stärker ein, als ich es zulassen wollte. Aber nicht etwa verstärkend sondern bremsend. Ich begriff an keiner Stelle, was ihm das nützte. Dann verlangte er von mir sogar, dass ich mich bei ihm entschuldige. Partnersuche soll das bei Lablue angeblich sein. Mir kommt es inzwischen eher wie Krieg vor. Ich sage wirklich nicht häufig zu jemandem, dass er mich am Arsch lecken kann, aber nicht mal das half. OK, Spleth versucht nett zu sein: Er lässt sogar einen Lasterfahrer WhereTheStreetsHaveNoName ordern, nachdem er irgendwelches wirres Zeug über "meine" A81 genuschelt hatte. OK, ich komme nicht mehr auf YouTube, es lässt sich also noch steigern. Viel schlimmer kann es wohl nicht mehr kommen. Mir ist nach TimWachklingelnUndIhnInsGebetNehmen. Aber das ändert auch nix. Wenn der nach Israel will, fliegt der. Mir ist zum Schreien. Krieg. Überall Krieg. Mir ist erdlochmäßig einsam. Immerhin zwei Zehntelsekunden lang baute sich die YouTube-Seite auf. Jetzt labert eine Katholiken über Gräber. Was soll das? Wem nützt das? OP-Saal-Kälte bei gleichzeitig heißer Luft. Ich will heim, irgendwohin, wo Miteinander überschaubarer ist. Letzte Nacht fand ich nicht mal mehr Eva Padbergs Agentur. Diplomatie, wo beginnt Diplomatie? Wem nützt meine Erregung? Jetzt ein effektives Entspannungsverfahren. Nie wieder Medizinjournalismus, ich rege mich sonst nur auf, nur weil jemand für Genitalverstümmelung in der Disy werben will. Verdammt, was ist Heimat? Bin gespannt, wann clitorisnahes Botox-Spritzen strafbar wird. Das Schlimmste gestern? Ich hab die MOPO-Koch ohne Brille nicht erkannt, sondern nur gesehen, dass sie Kontaktlinsen trägt. Ich bin wirklich reif für eine Fernbrille. Zumindest am Gang hätte ich sie trotz High Heels erkennen müssen. Ich muss Blickkontakte mehr trainieren. Zu telefonieren genügt nicht. Aber dabei schlackern mir inzwischen sogar in der Knochenmarkspende die Knie. Eher rufe ich den Bundespresseamts-CvD an, als dass ich einem Spender nach der Spende entspannt in die Augen schaue. Ich bin es nicht mehr gewohnt, auf Blickkontakte angemessen zu reagieren. Eher falte ich hunderte Geburtstagsbriefe für Leute, mit denen ich noch nie gesprochen hatte. Hatte ich schon erzählt, dass Morgner mich gefragt hat, wie ich mir das Gutachten vorstelle, ob die Berufsunfähigkeit aufgehoben, befristet oder unbefristet empfohlen werden soll? Angesichts meiner gestrigen Erregung wäre jede weitere Narkose der Gau. Posttraumatische Belastungsstörung a la JederChirurgIstEinFleischer. Ich rufe eine Webseite auf und höre Fressnapf-Werbung, ach Morgner. Warum ist alles so nah und grell?
viva
eva
anrufen
weit weg
wenn du denkst, es ist schlimm, niemanden zu erreichen, hast du noch nicht erlebt, wie es ist, wenn dich dabei jemand beobachtet und kommentiert. ich war noch nie so gern allein wie diese nacht


wochenende, sonnenschein

Freitag, 16. November 2012

Um 10 ist das Interview ausgefallen, weil die Antworten alle per Mail kamen, 13 Uhr gehe ich in die Knochenmarkspende 4 Stunden lang Spenderadressen aktualisieren. Abends muss ich auf dem Golfball Zeitschriften verteilen und Namen für Bildunterschriften erfragen und aufzeichnen. Dazu muss ich noch etwas Ballkleidähnliches besorgen und ein neues Notizbuch kaufen.

Hab Tim Toelcher kennengelernt. Er arbeitet auf dem Arbeitsamt.

Donnerstag, 15. November 2012

Beim BR3-Hören wechselt die Lautstärke gelegentlich willkürlich. Der BR3-Hörerservice kann bei Kabelradio-Störungen nicht helfen. Der technische Kundendienst von Kabel Deutschland sagt, die Störung läge nicht am Receiver, sondern am Kabel von Technikhouse. Auch wenn die Aktion "Verstehen Sie Spaß" hieße, wäre es ziemlich daneben.
Heute ist der Weg glatt.

Was sich da schon seit Jahren als Free Ride bezeichnet, mutet eher wie eine Zwangsjacke an. Da bleibt das ganze Spielerische beim Schreiben auf der Strecke, vom Kauen am Stift mal ganz abgesehen. Den würde ich mir nicht mal schenken lassen. Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als Tim zu zwingen dieses Monstrum in der Hand zu führen.

In München sind kurz vor Sieben wegen einer eigenartigen Stromsperre viele im Aufzug steckengeblieben. Vielleicht laufe ich heute lieber die Treppe runter.

Es wird Zeit, dass es schneit.


Hab immer noch kein Feedback, ob das Prisco-Foto verwenbar ist.

Die Radio-Lautstärke schwankte heute früh nur ein einziges Mal. Stattdessen war Fabio, mein Hörerservice-Gegenüber heute im Radio zu hören.

Dienstag, 13. November 2012

Christiane hat mich gefragt, ob ich um 8 komme und Auto fahre. Hab beides abgelehnt. Ich habe Angst davor, vor halb 10 in der Straßenbahn zu sitzen. Das mag unverständlich klingen. Aber seitdem ich mich durchgesetzt habe, brauche ich monatelang kein Loperamid mehr zu kaufen und steige nur noch zwei-, dreimal im Monat am Schillerplatz aus, weil ich es die zwölf Minuten in der Bahn nicht aushalte. Inzwischen habe ich auch keinen Ehrgeiz mehr, ein Auto zu steuern. Grad hat mich jemand aus Gröditz bei Lablue angesprochen. Er will sich tatsächlich mit mir treffen nur um in die Sauna zu gehen. Hab ihm gedroht, dass ich kein Auto habe. Tim macht grad Fahrschule. Er will fahren. Als er geboren wurde, wollte ich Auto fahren können, bin dann auch zehn Jahre viel gefahren, bis dann plötzlich die Ellenbogen zu zittern begannen und das Lenkspiel kaum noch kontrollierbar war. Seitdem habe ich die Lust am Fahren verloren. Mich gezielt entspannen zu müssen, strengt mich an. Ich will aufgeregt sein können, wenn ich aufgeregt bin. Inzwischen halte ich es sogar in der Bahn aus ohne zu telefonieren, zumal Vater und Mutter oft aufzulegen vergessen und Nina nicht angerufen werden mag. Stattdessen höre ich irgendwelche klassische, bedeutungsschwangere Musik oder Hörspiele und Buchlesungen, so dass die zwölf Minuten schnell vergehen. Stephan hat das amerikanische Präparat inzwischen abgesetzt. Er war damit unzufrieden. Albrecht, mein Ex-Chef, hat mir einen Telefon-Interview-Termin geben lassen und sogar ein Pressefoto geschickt. Ich kann mir das Gespräch noch nicht vorstellen, nur dass ich garantiert extrem aufgeregt sein werde. Mindestens so aufgeregt wie in dem Moment, als Kauli Azzuro auflegte und das ganze Wahngebäude plötzlich wieder vor mir entstand. Gläsern zu sein, beruhigt mich nur selten, auch wenn ich dann für mich selbst ebenfalls gläsern bin. Es ist alles so wirr. Anja will am Montag in Druck gehen. Bis dahin habe ich garantiert noch kein Schamanenfoto. Mirco Meinel hat vorhin sogar zurückgerufen. Ein eigenartiger, extrem dichter Tag. Ob ich ein anderer Mensch bin, seitdem ich bewusst Weißbrot und Fleisch esse? Der Tag scheint planbarer zu werden. Ich habe weniger Hunger. Oft kann ich sogar bis auf ein Kilo genau mein Gewicht vorhersagen. Es wird vielleicht überschaubarer. Ich habe aber noch eine Zucchini im Kühlschrank, die Zeitbombe erster Ordnung. Damit im Bauch kann ich kaum die Wohnung verlassen. Nicht mal Telefoninterviews sind damit planbar. Trotzdem kaufe ich sie immer wieder. Mit jedem Mal hoffe ich ein Stück näher an dem dran zu sein, was da in mir passiert und es vielleicht doch steuern zu können. Anastasia hat mit ihrem Handicap sogar Konzerte geben können. Heute war in einem Eventbericht von Gurkenragout die rede. Ausgerechnet das, was ich am schlechtesten vertrage, mag ich am meisten. Aber Lakritze, Rotwein und Blutwurst zu kombinieren war bislang das mit Abstand eindrucksvollste. Ich war so aufgeregt, dass ich fast an der Lakritze erstickt wäre. Das wäre eine komische Leiche geworden. Und ich habe in keinem Moment darüber nachgedacht, ob die Brille überhaupt noch fürs Autofahren taugt. In der Stadt müssten die Ellbogen vielleicht noch fest genug sein. Wo beginnt Autismus? Beim Blasten? In dem Moment, in dem man sich verbietet in Gedanken zu sein? Thorsten Otto hatte heute Heinz Ratz eingeladen. Dem hat ein Zuhörer tatsächlich gesagt, dass er wegen einem seiner Lieder weiterleben mag. Vielleicht höre ich mir den mal an. Irgendwann. Wenn ich dann meine erste Verstopfung habe vielleicht. Obwohl dann biete ich lieber Christiane an um 8 zu kommen, statt Ratz zu hören.
Bin grad bei Google rausgeflogen und muss mich anmelden. Wahnsinn, schon das dritte Mal in wenigen Jahren. Die sind blöd. Irgendwann beschäftige ich mich intensiver mit Computerverwaltung. Ein Foto als Leuchtturm ist ziemlich wenig, bei mir genügt es nicht mal, um mich zum Joggen aufzuraffen. Aber der Kaffee tat gut. Mit dem Lüpfen der Gardine lasse ich mir noch Zeit, ich nehme Wetter so schnell persönlich. Klimax eben. Ein Mittelding zwischen dem blauen Schal und dem mullartigen Gebilde, das ich den ganzen Herbst um den Hals gewuselt hatte, wäre schön. Die Lautstärke beim Kabelradio variiert stärker als beim Webradio, ein verdammt hoher Preis für die paar Sekunden, die ich näher dran bin. Wenn das so weitergeht, frage ich bei Kabel Deutschland nach den Zusammenhängen. Oder vielleicht direkt beim Bayrischen Rundfunk, denn bei den anderen Sendern ist mir das bislang nicht aufgefallen.
Hab punkt um Sieben den ersten Schluck Kaffee genommen, so dass der Wecker klingelte und das Radio-Zeitzeichen ertönte. Kurz vorher hatte ich in Azzuro reingehört. Das hatte Kauli vorgestern mit der Bemerkung DasFindenSieJetztBestimmtLustig aufgelegt, nachdem ich Arturo Prisco gesprochen hatte. Ich war so verblüfft, dass ich ihm das gleich mailte. Es war verrückt. Es fühlte sich verrückt an. Ähnlich verrückt wie die Bemerkung über das Baumhaus, als ich mit Sebastian Schach spielte. Plötzlich bekam das Gespräch mit Prisco eine feierliche Schwere. Kauli-Schwere. Feuerwehrmann-Präsenz hat der am Mikro. Die habe ich nicht mal mehr, wenn ich eilig aufs Klo muss, hoffe ich. OK, dann kann ich nicht mal mehr gezielt fragen sondern nur aufzeichnen. Ich wäre mit dem Durchfall sowieso nie ein echter Feuerwehrmann geworden, auch nicht ohne Schizophrenie. Bin also wahrscheinlich wieder mal nur neidisch auf diese bedeutungsgeladene Ausstrahlung, die mir selbst inzwischen total abgeht. Huch, beim Unternehmerinnentreffen jede Einzelne für die Bildunterschrift nach Namen, Vornamen, Position und Firma fragen zu müssen, war auch so ein razziamäßiger Job. Mein Gekrakel war entsprechend. Die Gesichter, heul. Im Boden versinken zu können muss schön sein.

Hab gestern Blutwurst und Lakritze gegessen und den Eckberg-Rotwein getrunken. Der Wein ist schwer wie ein Portwein. Hab selten ein derartiges Mittelpunkterleben gehabt, obwohl ich das bei Lakritze meist sowieso habe. Dann bin ich ganz Bauch. Noch mehr als bei Cashewkernen und Trauben. So eine Grundzufriedenheit ist das, die sich dann in mir ausbreitet.

Hatte ich schon mit meinen Eisenwerten geprotzt? Es ist einer der wenigen Werte, auf die ich regelrecht stolz bin. Huchja, die edle Blässe unter Hämochromatose-Darstellern. Eine idiotische Diagnose. Hab schon wieder vergessen, wer zuerst darauf kam, danach zu suchen. Nicht mehr lange, dann hat es mich auch. Scheiß-Menopause. Den regelmäßigen Aderlass zu organisieren wird blöd. Ein unangenehmes Gefühl ist das Körperanteile zu verwerfen.

Montag, 12. November 2012

Am 14. Juni beschreibt das Protokoll eine DNS-Störung. Die Programmabstürze seien häufig, sagt Sebastian. Es klingt wie eine Krebsdiagnose.
Verkabelt ... Als ob heutzutage noch jemand Kabel nutzt um zu kommunizieren. Nur bei mir liegen überall sauerkrautartig Kabel rum, um nicht zu sagen op-mäßig. Es gibt nichts verkeimteres als Kabel, höchstens Telefone und Stethoskope. Ich weiß noch wie heute, wie eine Frau von mir verlangte, das Stethoskop vor der Untersuchung zu desinfizieren. Damals hatte ich vor lauter Waschzwang wunde Hände. Einsamkeit ist schon was Wunderbares. Man genießt dan eher Berührung. Sie wird etwas Besonderes. Wahrscheinlich macht Einsamkeit achtsamer. Hab heute Stephan nicht angerufen. Inzwischen ist es schon dreiviertel Elf. Stephan hat sich extrem verändert unter dem neuen Präparat. Aber ob er den Absprung aus dem Pflegeheim schafft? Was ist ein tatsächliches Ziel? Schwabeneder war vorhin komisch, fast unbeteiligt in seiner eigenen Sendung. Aus den Stimmen ist eben doch viel zu wenig herauszuhören, um auch nur einen Bruchteil der Gedanken herauszuhören.
Matuschke vermarktet grad seine zweite CD. Die erste hatte ich noch gekauft. Bei der zweiten ist die Luft raus. Von Dutch scheint Groke zu faszinieren. Ich bin so unzufrieden, vielleicht weil ich mich nicht so rückhaltlos wie Sebastian über Massage freuen kann. Ich könnte mir nicht mal mehr vorstellen Massage zuzulassen. Schon die ganze Zeit ein und dieselbe Körperhaltung beibehalten zu müssen wäre mir lästig. Ein bisschen ähnlich scheint es Charly zu gehen. Wenn ich zu ihm komme, blinkern zwar die Augen, aber sobald ich ihn streichle, ist er schon auf dem Rückzug. Nähe. Verdammt, ich werde schnell müde. Die Wohnung ist schon gut. Eigentlich wollte ich zum Training. Aber dann kamen mehrere Eventtexte, so dass ich Party-Berichte schreiben musste. Bin gespannt, ob die alle gedruckt werden. So viele Berichte hatte ich noch nie geschrieben. Noch zwei Wochen bis zur Augen-OP. Heute ist mir ein komischer Physiotherapeut begegnet. Der erzählte was von Erregung. Dabei sieht er tausende Menschen täglich. Vielleicht hat er auch geflunkert und war gar kein Physiotherapeut. Die Pupillen waren viel zu groß dafür. Ich hab noch nie einen Physiotherapeuten mit so großen Pupillen gesehen. Irgendwas stimmte nicht. Ich war selten so misstrauisch. Der kam mir extrem verkabelt und deshalb erregt vor. Müde. Bleierne Müdigkeit. Hab mich extrem abhängig bei so viel Erregung gefühlt. Ich hatte diese Müdigkeit schon wieder vergessen. Ich werde immer so schnell müde, sobald ich mich durch die Erregung meines Gegenübers eingeengt fühle. Tim geht das scheinbar auch so. Irgendwann muss ich lernen, Erregung positiv zu bewerten. Aber das hat noch Zeit.
Heute früh ließen sich wieder Webseiten nicht anzeigen. Es scheint ein tieferliegendes Problem zu sein. Ein Blick in die Systemprotokolle könnte hilfreich sein.

Klick auf Start -
rechte Maustaste auf "Computer" -
"Verwalten" -
links im Baum auf System -
Ereignisanzeige -
Windows-Protokolle,
dann rechte Maustaste auf das Protokoll "Anwendung" und
"Alle Ereignisse speichern unter" (einen beliebigen Dateinamen angeben) und dann das gleiche nochmal für das Protokoll "System" mit einem anderen Dateinamen.

Beide Dateien zippen (dürften ganz schön groß sein)
wie auch immer das geht

und Sebastian schicken

Aber da kommt irgendwas mit computer managing snapin launcher, sobald ich auf Verwalten klicke.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kabinett und Portwein? Der Wein aus Baden-Baden ist extrem schwer.
durchgestuftes Haar mit blonden Strähnen

Sonntag, 11. November 2012

Mike Caspers auf SR1
Geronimo

Geronimo

Geronimo
Thorsten hat Schell nach Erna Baumbauer gefragt, wie ich es mir per Mail von ihm gewünscht hatte :)

Es müffelt nach fauligem Obst. Putzzwang. So viel Wäsche gewaschen wie diese Woche hatte ich lange nicht. Ob das Geruchshalluzinationen sind?

Zu träumen tut gut. Noch ein paar Minuten und ich putze. Frisch geduscht noch mal ins Bett zu gehen verkneife ich mir in Zukunft, jedenfalls nach dem Lotosblüten-Duschbad.

Bin gespannt, ob Thorsten das H aus dem Wehrmutstropfen unter dem Jolie-Bild und das N aus Gundrun Landgrebe entfernen lässt oder ob er sich wie Groke über meine Krümelkackerei aufregt.

Das H hat schon was Aggressives. Ein aggressives H.

Samstag, 10. November 2012

Der Vorleser
Am Weingut Eckberg vorbei führt ein Weg neben dem Wiesenweg von Baden-Baden bis Gernsbach - viel durch den Wald. Der Weg ist schon sehr alt, aber erst vor 10 Jahren als Weinwanderweg ausgewiesen und kein Kulturerbe. Rotkäppchen ... Als ich noch nicht mal in die Schule ging, schenkte mir meine Schwabacher Oma kurz vor ihrem Tod eine Schwarzwälder Zelluloidpuppe mit rotem Bollenhut. Wenig später zog Opa zu Vaters Bruder (1.55)
nach Münchweier. Hab dessen jüngsten Sohn Gerhard angexingt. Sodele. Hab mir einen klassischen Yogi Tee mit Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamon, schwarzem Pfeffer und Zitwerwurzel gebrüht.

Freitag, 9. November 2012

Samstag 20 Uhr Stephan in der Geschlossenen anrufen. Er ist wieder eingewiesen worden und bekommt ein ausgleichendes amerikanisches Präparat. Er sei jetzt bipolar und ist fixiert worden.

Michis Lieblingsduft vor ein paar Jahren. Ob ich ihm heute näher als beim Chatten damals bin, wenn ich den Duft auflege, während ich sein Video sehe?
Gedächtnisprotokoll zum Patientenrecht in der Psychiatrie, ein Blitzlicht

Hier die Liste der Personen, die öffentlich dazu auffordern, Menschen mit seelischen Problemen gegen deren Willen medikamentös zu behandeln und das mit der Gewalt begründen, die sie ansonsten einzusetzen bereit sind: mit Fixation.

Andererseits schreibt Matthias Schmidt über seine Fantasien, die das Gefesseltwerden einschließen. Es ist wie ein Hohn.



Behandlungszufriedenheit

Bei der Tumorbehandlung wird zum Ermitteln der Lebenszufriedenheit der Karnofsky-Index eingesetzt. Vielleicht lässt er sich nach einer Bearbeitung zum Messen der Behandlungszufriedenheit in der Psychiatrie anwenden. Ich fände es sinnvoll, ihn mit dem Schwerbehinderten-Ausweis abzustimmen.

Karnofsky-Index (übernommen aus Wikipedia):

100 % ECOG = 0 Keine Beschwerden, keine Zeichen der Krankheit.
90 % ECOG = 0 Fähig zu normaler Aktivität, kaum oder geringe Symptome.
80 % ECOG = 1 Normale Aktivität mit Anstrengung möglich. Deutliche Symptome.
70 % ECOG = 1 Selbstversorgung. Normale Aktivität oder Arbeit nicht möglich.
60 % ECOG = 2 Einige Hilfestellung nötig, selbständig in den meisten Bereichen.
50 % ECOG = 2 Hilfe und medizinische Versorgung wird oft in Anspruch genommen.
40 % ECOG = 3 Behindert. Qualifizierte Hilfe benötigt.
30 % ECOG = 3 Schwerbehindert. Hospitalisation erforderlich.
20 % ECOG = 4 Schwerkrank. Intensive medizinische Maßnahmen erforderlich.
10 % ECOG = 4 Moribund. Unaufhaltsamer körperlicher Verfall.
0 % ECOG = 5 Tod.

Informationen zum Schwerbehindertenausweis



Donnerstag, 8. November 2012

Since I left you
Auf dem Weinwanderweg am Weingut Eckberg kommen Jogger, Radfahrer und Reiter vorbei. Es geht erst lange bergauf und dann bergab. Der Weg ist mit drei bis vier Metern breiter als die Pillnitzer Jagdwege. Wie alt mag der Weg sein? Soll er auch wie die Lichtentaler Allee Weltkulturerbe werden oder ist es eher ein Insidertipp?
In ihrem Haus
Michi
Renoir
Copacabana
Petra will ein Fastenseminar am Meer machen.
Kaffee
Als Tim gestern erzählte, was alles zu tun ist, fragte ich ihn, was passiert, wenn er das Eine oder Andere nicht erledigt. Die Punktzahl würde sinken, sagt er. Auf meinen Kommentar, dass er so herrlich jung und die Zeit kostbar ist und dass es wichtig ist, dass er sie genießt, erzählte er, dass er nach dem Abi nach Kanada mag. Seine Geografie-Hausaufgabe beschäftigte sich mit einem Ort, an dem Ölsand verarbeitet wird. Der Existenzkampf dort scheint ihn zu reizen. Fort Mc Murray. Der Smog dort ist garantiert lebensverkürzend.

Mittwoch, 7. November 2012

IGeL

Beim Flyer-Verteilen im Diabetikerladen neben dem Uniklinikparkhaus fragte die Verkäuferin, ob das D.C. College auch Deutsch für Russen anbietet. Russen kämen jetzt öfter zu ihr und könnten kaum Deutsch, hätten allerdings wahrscheinlich auch kaum Geld.

Ob das hier zu dem Laden an der Uniklinik gehört?

Dienstag, 6. November 2012

Der Dresdner Star-Masseur hat mich grad angeklickt.
Beim Unternehmerinnentreffen war ich anfangs wie betäubt. So viele Powerfrauen. Dabei dachte ich, Dresden wäre kleiner. Cornelia Trentzsch ist ein toller Organisator. Es ist tatsächlich wichtig hinzugehen und nicht nur telefonisch Eventberichte zu erstellen.
Heimat

Montag, 5. November 2012

Harald Hillert vom Weingut Eckberg hat vorhin angerufen. Er schickt mir den Grauburgunder, den Brahms getrunken hat und der an dem Weinwanderweg wächst, auf dem UW Groke joggt. Ich hab mich riesig über den Anruf gefreut. Das ist viel näher als Radio. Ich hatte schon gedacht, er hätte mich vergessen. Seine Stimme war hell und sympathisch.

Babsi schien unangenehm berührt zu sein, als ich sie auf dem Unternehmerinnentreffen um ein Foto für die Disy bat. Andreas reagierte herrlich gelassen.

Ob ich feinere Antennen habe oder ob die Reaktionen auf mich inzwischen heftiger sind?
5:26 Uhr? Auf SWR3 ist grad eine Reise in die isländische Hauptstadt zu gewinnen. Ob André mitspielen mag? Sein achtjähriger Sohn lebt dort mit seiner Mutter.

Hendrik aus Saarbrücken ist in Dresden. Dagmar Winter hat es gesagt.
Apropos Trance:

"I am dealing their soul, which is source of their life."

Wer das sagte? Eine trittfeste Koreanerin, die wir vielleicht in einem der nächsten Hefte vorstellen. Noch gruselt mich.

Hast du Lust die Vorgehensweise dieser kleinen, recht
gewalttätigen Frau zu begutachten? Sie hat einen ungewohnten Lösungsansatz, der in dem unten verlinkten Video zu sehen ist, in dem sie äußerst nachdrücklich auf dem Brustkorb ihres Gegenübers herumtrampelt. Erstaunlicherweise steht er danach lachend auf. Hab Tim gebeten zu vermitteln, zumal sie Koreanerin ist. Dass sie mir bei meinen eigenen Beschwerden in irgendeiner Weise nutzen kann, bezweifle ich sehr.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MIChbJNGz74

Sonntag, 4. November 2012

Hollywood meets Görlitz, der Hertie-Insolvenz sei Dank. Eine Parfümerie ist drin, als einziger Mieter, schreibt die SZ. Mal sehen, was von der denkmalsgeschützten Substanz nach den Dreharbeiten noch übrig ist, wenn inzwischen keiner reindarf.
Gleich an der Bushaltestelle ... Sind Busse auch videoüberwacht? Und wenn, wie lange werden die Aufnahmen gespeichert? Das Prohliser Wäldchen ist ewig weit weg, eine Kreuzung weiter. Da hätte ihn der Sozialarbeiter vielleicht eingeholt. Vielleicht war die Fußgängerampel grad grün. Der Mediamarkt in der Dohnaer 246 hat auch Videoüberwachung, nehme ich an. An der Kreuzung müsste auch ein Blitzer sein. Falls Dustin zu trampen versuchte ... Aber der zeichnet auch nur on top auf. W wie weg isser. Hoffentlich geht es ihm gut. Ob Dustin Mann ein häufiger Name ist? In Facebook scheint er 89x vertreten zu sein.
Puh, bin ich aufgeregt. Ich will einen Dauerauftrag ändern, aber kein Berater geht an die Telefon-Hotline der Postbank. Es dauert ewig. Ich mache die Postbank reich.
Hiah zu fragen würde ich gern Anja überlassen. Zu Reizblase und Reizdarm gibt es wahrscheinlich keinen passenden Tanz.

Grad eben noch geradelt und grbräunt, schon geduscht, warm eingepackt, mit Plänen für den nächsten Friseurtermin und mit altem Gouda und Chardonnay zu Oliven-Ciabatta im Bauch.
Einmal Fremdschämen gefällig? Ich suche kurz vor dem Training wieder mal Unterwäsche, google nach Slips und bekomme aus dem ach so Weltweiten Inkontinenzhosen für die Open-End-Fixation im Pflegeheim und meinen favorisierten Schnitt für 79 Euro gelistet. Dazu legt Marcus Barsch eine SieSiehtMichEinfachNicht-Szene auf. Ich möchte endlich wieder die Umkleide betreten können ohne zu erröten. Scheiß-Risperdal. Oder Piss-Risperdal. Blöd, das alles. Situativ nützt es mir sowieso nix. Bin instinktlos wie ein Einsiedler. Ob das ein Markt wäre, Dessous für Psychiatriegeschädigte? Was für ein Werbeslogan. Ich sehe förmlich Millionen Schlange stehen, die beim Kauf gesehen werden wollen. Vielleicht sollte ich ab September ausschleichen, egal was das Gutachten ergibt und was Karin sagt. Schlimmstenfalls kündigt sie mir, weil ich ihr zu chaotisch werde. Kreativität und Unterwäsche ...

Die DNN fragt grad zaghaft an, ob sich einer der 15.000 Unity Night Besucher erinnern mag, wie es in der Karstadt-Tiefgarage, der Centrum-Galerie und im Kristallpalast war.

Nachher gehe ich Licht auftanken und trete in die Pedalen. Von blauer Hölle bis zu Martin Witt sind im Blaster nur wenige Klicks nötig. Die Augen sind schon ziemlich kalt. Jedenfalls nicht gewöhnungsbedürftig. Verdammt. was will ich wirklich? Wahrscheinlich wäre ich mindestens genauso geschockt, wenn ich ein Foto von Schmidt sehen würde. Umsonst wird der sich schon nicht ständig wegbeamen wollen. Das scheint auch kein Lächler vor dem Herrn zu sein. Aber alles kann der Mensch nicht haben: Entweder der Gegenüber ist relaxt oder er kann grinsen. It´s showtime ...
"Der 13-jährige Dustin Mann wird gesucht. Der Junge, 1,75 Meter groß und hager, ist am Montag, dem 22. Oktober, bei einem Besuch in Dresden geflüchtet. Er sprang am Nachmittag unvermittelt an der Kreuzung Dohnaer Straße Ecke Langer Weg aus dem Auto eines Sozialarbeiters, der den 13-Jährigen wieder zurück zu einer Betreuungseinrichtung in Brandenburg fahren wollte, wo der Junge lebt. Seitdem wurde Dustin Mann nicht mehr gesehen.

Er hat kurze und glatte Haare, grün-braune Augen und blasse Haut. Der Vermisste geht leicht nach vorn gebeugt und ist teilweise etwas stockend in seinen Bewegungsabläufen.
"
Nähe-Distanz-Regulation ... Es ist schon kompliziert begleiten zu wollen, wenn der Andere nicht begleitet werden will. Da ist Radiohören eine Erholung, obwohl ich mich selbst da oft als störend erlebe, sobald ich schreibe, was ich denke und höre. OK, es gibt viele Menschen, deren Kontakt ich meide. Wahrscheinlich ist es deshalb umso schmerzhafter das Reaktionsmuster bei meinem Gegenüber zu spüren. Nina lehnt im Moment jeden Kontakt ab. Er tue ihr nicht gut, ohne dasss sie eingrenzen kann, warum. Am beunruhigendsten scheint für sie zu sein, wenn ich helfen will. Eigenartig. Genau das war der Grund, warum ich mich von ihrem Vater scheiden ließ. Ich hatte seine Art zu helfen nicht ertragen können, seinen Aktionismus. Mal sehen, was wird. Sie scheint mir sehr zu ähneln. Geduld mit mir selbst zu haben müsste doch vergleichsweise einfach sein.

Samstag, 3. November 2012

Julia und Timo sind gut in Langebrück angekommen.
Louise hat mich gestern gefragt, wo mein Mann ist. Kurz vorher hatte ich sie gebeten, die Schuhe wieder anzuziehen, damit die Füße warm stecken. Anja mag Gerlind nicht die Audiodateien zum Abtippen geben. Ich fühle mich so leer. Was passiert, wenn Gerlind den abtippt, außer dass es schneller geht und dadurch preiswerter ist?

Hab gestern jemanden aus Freiburg bei Lablue angesprochen. Er mag "Am Fenster" von City. Er heißt Nils. Ihn anzusprechen fiel mir schwer, zumal ich selbst keine Ahnung hatte, was ich wollte. Mir steckte nur noch Louises Frage in den Knochen. Aber schon mit ihm zu telefonieren wäre zu viel gewesen. Heute ist er verschwunden. Ein bisschen erinnert es mich an Tucholskys "Augen in der Großstadt". UW Groke benutzt auch <3 für "ich liebe". Das tut gut. Buchstaben und Zeichen können doch verbinden. Wenn ich <3 das nächste Mal benutze, denke ich an ihn. Ach, du lieber Blog.

Freitag, 2. November 2012

André hat sich beworben. Im Media-Markt zu arbeiten reizt ihn nicht. Dabei kann er gut erklären.
2008
2012
Mein Plan
Schritt Eins
UW

Diana schrieb am 9.7. 2005 um 01:33:15 Uhr über
1963

Please Please Me/Ask Me Why (GB – 11. Januar 1963)

From Me To You
/Thank You Girl (GB – 11. April 1963)

She Loves You/I'll Get You (GB – 23. August 1963)

I Want To Hold Your Hand
/This Boy (GB – 29. November 1963)

Roll Over Beethoven/Please Mr. Postman (CND – 9. Dezember 1963)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

In Pratschwitz ist im Sommer das Surfen verboten. Aber im September kommst du dabei schnell ins Gespräch, zumal wenn der Wind kurzzeitig nachlässt. Auf irgendeinem Binnensee waren diese Woche sieben Meter hohe Wellen. Der hatte ein extrem bewegliches Gesicht. Oder musste oft schlucken oder beides. Sieben Meter.
Mit geschlossenen Augen dachte ich Michi Götz spricht. Das letzte Mal hab ich bei ihm angerufen, als es in Schwabing brannte.
Ronny Keilbar von Tower Automotive Presswerk Zwickau hat mich angesprochen. Hab versucht ihn zu Xing einzuladen. Aber die Einladung ging bei Xing nicht raus.
Der Ex von der Loewig hat mich bei Xing angesprochen. Als Arbeitgeber hat er ARD angegeben. Aber der Vertrag ist Kress zufolge 2011 ausgelaufen. Als head of vip media consult bezeichnet er sich. Egal. Hab ihn geaddet. Sogar mit Smiley. Auch wenn er Groke bestimmt nicht dazu bringen kann, beim MDR anzufangen, schon weil Leipzig keine Lichtentaler Allee zum Joggen hat. Das Erwähnen von Heiner Eggert mit seiner Akademie in Grokes Xing-Gästebuch hat ihn ja auch zu keinem Feedback bewegen können, stattdessen hat Heiner sich erst mal eine Auszeit genommen. OK, Heiner hat mir auch geraten zu akzeptieren, dass Groke jeden meiner Kontaktversuche offensichtlich eher als abtörnend erlebt. Was ist ein tatsächlich tragfähiger, konstruktiver Kontakt? Heiner hat sich danach wenigstens zu einem Powermann-Porträt überreden lassen und denkt bei vielen seiner Kolummnen an mein Magazin. Immerhin. Aber der Verteiler ist bestimmt entsprechend groß. Das Sympathischste an dem Porträt war, dass er bei meiner Ankündigung es auf die Hälfte zusammenzustreichen konterte, dass er es dann nicht zum Druck freigibt. Das war lustig. Einer der wenigen Momente, in denen ich das Gefühl hatte gelesen zu werden. Zum Glück hatte ich bis auf die Ankündigung noch nicht in den Text eingegriffen. Für das kommende Heft habe ich bislang noch niemanden am Uniklinikum zu einem Porträt bewegen können, weder aus dem Aufsichtsrat noch den Vorstandssprecher oder den Dekan. Hab grad wenig Energie. Erst mal die OP und viel Schlaf. Herzmann ist Hypoxi Sprecher. Ob der Raoul Barthel kennt? Upps, Bernd sendet grad einen Link. Yoga ist tatsächlich bescheuert. Leo und der Zwerg ... :) Jaja, die Tanz-Stiele. Ob das Groke geschrieben hat? Egal. Köln ist weit weg. Leipzig auch. Aufstehen, duschen, Injoymed. Daria Palizban hat das geschrieben, nur mit ein paar Grokismen.
In Bayern gibt es eine öffentliche Liste zur Lebensmittelüberwachung ab 350 Euro Bußgeld, in Sachsen noch nicht. Mal sehen, ob Tillich mich liest. Einen Moment lang habe ich tatsächlich DPA und dapd verwechselt, bis ich den Zeilenumbruch sah.
Ich war gestern so knülle, dass ich kurz nach 18 Uhr einschlief und erst gegen 21 Uhr wieder aufwachte. Heute open end im Bett bleiben zu können, ist wie ein Geschenk. Ich muss heute lediglich ein paar Telefonnummern und Emailadressen für Eventberichte heraussuchen und will dann zum Sport. Mutter und Vater anrufen zu können, wäre gut. Aber da ist besetzt. Wahrscheinlich haben sie vergessen aufzulegen. Das passiert oft.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Grad kamen über fünfzig komische Mails mit Fehlermeldungen von Providern zu Email-Sendungen, die ich nie getätigt habe. Meine Adresse steht irgendwo in einer Spammer-Datenbank, und irgendwelche Spambots nutzen sie als Absender:

Gesendet: Dienstag, 30. Oktober 2012 um 20:05 Uhr
Von:
An:
Betreff: Mail delivery failed: returning message to sender
This message was created automatically by mail delivery software.

A message that you sent could not be delivered to one or more of
its recipients. This is a permanent error. The following address
failed:

"shay.cook@yahoo.com":
SMTP error from remote server in greeting:
host: mta5.am0.yahoodns.net:
5.7.1 [BL21] Connections will not be accepted from 82.165.159.35, because the ip is in Spamhaus's list; see http://postmaster.yahoo.com/550-bl23.html


--- The header of the original message is following. ---

Received: from FILIBERTO ([188.154.62.154]) by smtp.web.de (mrweb101) with
ESMTPSA (Nemesis) id 0MKJ7S-1TUuFx0nY6-001KSu for ; Tue,
30 Oct 2012 18:59:23 +0100
Date: 30 Oct 2012 19:0:53
From: UPS 329
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 6.00.2900.2180
X-Priority: 3 (Normal)
To:
Subject: Postal Notification
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html; charset="utf-8"
Content-Transfer-Encoding: 7bit
Message-ID: <0MOAjQ-1TPwAp1Yhg-006G9S@smtp.web.de>
X-Provags-ID: V02:K0:pCjXJUWHxTxRHshAPsIOnzFIRIxc3n/W0Xmo/EB49Wg
ai0jpxTXIsPKZRfR4UtYfrWle4Sps6l0dv3DXN1HZisAWn9pKI
yxdBtTLHBQUY+ws5pOOsW/4kJrgvlr8w2zAgyYsT5BlOr+j6Y8
jFYqZhCtHUrlWpvnRTu8icIDLSmZRyXnSebC9frC0SsCWWZ0fa
ZJtGxmHcSoBCGIVJAzvSg==


Es werden noch mehr werden, sagt Sebastian. Ich könne evtl. demnächst Probleme bekommen, Emails zu versenden, weil die Spamscore für meine Adresse steige und manche Provider Emails mit einer zu hohen Spamscore gar nicht erst annehmen.

Dagegen könne ich nichts tun. Meinen Maildienst zu informieren nütze auch nichts.

Das sei, als würde jemand anstößige Briefe mit meinem Namen und meiner Adresse als Absender verschicken. Sebastian hatte das neulich bei einem Büro. Da bekamen plötzlich alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit solche Fehlermeldungen. Das ging vier Stunden lang, der Mailserver ist fast zusammengebrochen. Es hat aber plötzlich wieder aufgehört.
Auch mein Maildienst könne nichts dagegen tun. Niemand könne jemanden daran hindern, irgend eine Adresse als Absender in seine versendeten Emails zu schreiben.

Auf meine Frage, welchen Sinn das hat und wozu das passiert, sagt Sebastian: Spammer nutzen den niedrigen Spamscore unbescholtener Leute, weil sie mit zwielichtigen Adressen zwielichtiger Provider immer größere Probleme haben, ihren Spam absetzen zu können. Wenn er als Herr Diekmann von der Bildzeitung eine Werbesendung verschicke, werden die wahrscheinlich viele wegwerfen. Schreibe er als Absender aber Sebastian Flad drauf, seien viele vielleicht neugierig.

Kurz vorher kam ich wie gesagt nicht ins Internet, nicht mal in meine Mailbox, nur in den Blaster. Das war unheimlich. Ich war selten so misstrauisch.

Sebastian sagt: Das hört sich fast an, als hätte der Provider ein kleines Problem gehabt, wahrscheinlich mit dem DNS.

Auf meinen Einwand, es sei aber nur von einem der Notebooks aufgetreten, sagt er: Dann war es ein DNS-Problem an dem einen Notebook.

Was das bedeutet? DNS ist das Domain Name System, so etwas wie ein riesiges Telefonbuch im Internet. Jeder Computer, der am Internet teilnimmt, hat einen DNS-Namen, unter dem er erreichbar ist, einen sog. fqdn (fully qualified domain name). Beim Blaster ist das z. b. assoziations-blaster.de. de ist der Name des deutschen Root-Servers. Und assoziations-blaster der Name des Servers in der Merz-Akademie, auf dem der Server läuft. Jeder Server hat eine IP-Adresse. Das DNS stellt die Verbindung und IP-Adresse her. Du gibst den Namen in den Browser ein, der schaut im DNS nach und bekommt eine IP-Adresse zurück. Nur über die Adresse (eine Zahl) kann die Kommunikation letztendlich stattfinden. DNS-Namen werden lokal vorgehalten, gemerkt. Fällt der DNS-Dienst aus oder ist aus irgend einem Grund nicht erreichbar, bedient sich der Rechner an den vorgehaltenen Namen (Namenscache). Ändern sich aber Adressen hinter Servern (was häufig passiert), sind viele Seiten plötzlich nicht mehr erreichbar, weil die Namensauflösung ins Leere führt.

Sebastian glaubt, dass mein Rechner ein Problem mit den DNS-Anfragen hatte. Vielleicht war der DNS-Client-Dienst abgestürzt, das komme vor. Er habe also keine Anfragen mehr losschicken können. Deshalb konnte er sich nur noch seines Zwischenspeichers bedienen. Dort wird der Eintrag für den Assoziations-Blaster noch drin gewesen sein in der Form "assoziations-blaster.de = 83.142.84.131" - und mit der IP-Adresse konnte er mit dem Blaster kommunizieren. Die Seiten, die ich sonst noch so angefragt habe, evtl. auch die Adresse des Mail-Providers, hat er aber vielleicht nicht im Cache gehabt. Daher hatte er keine IP-Adresse und konnte auch nicht kommunizieren.
Falls das wieder vorkommen sollte, rufe ich ihn an. Dann kann er schauen, ob das tatsächlich so ist oder ob noch ein anderes Problem vorliegt.

Bei mir verlegt sich in solchen Momenten alles auf das Gehör. Da im Raum dann lediglich das Radio zu hören ist, auf das Radio. Ich kalibriere meine Stimmung dann per Radiostimme, um nicht in Panik zu verfallen. Das funktioniert meist ganz gut. Blöd wird es nur, wenn grad Kai Karstens Knödelstimme durch den Raum quillt.

Immerhin habe ich inzwischen Leo und Julia erreicht. Leo habe ich in Skype sogar gehört und gesehen. Die Verbindung war denkbar schlecht. Er hofft, dass er mich mit Kopfhörern besser versteht.
Gestern hab ich mich aufgeregt, als Vater von mir den Eingriff erklärt haben wollte. Als er sich über meine Aufregung wunderte, brummelte ich: "Es geht um mich. Das ist kein Wetterbericht." Heute früh wache ich auf, höre Nachrichten und rufe sofort Karin an, wo Timo und Julia sind. Karin sagt, sie sind in Sicherheit und dass am Donnerstag Christiane im Urlaub und sie selbst auch nicht da ist. Kurz vorher kam ein Karl-Auer-Gag mit einer Sächsin zum Code im CocaCola-Flaschendeckel. Die war gleich ganz aufgeregt. Das steckte mich an. Susi geht nicht ans Telefon. Tim reagiert auch nicht. Er müsste im Zug nach Hamburg sitzen. Wenigstens waren Mutter und Vater da.

Montag, 29. Oktober 2012

Frank entfernt das Xanthelasma per Schnitt. Zwei Zentimeter wird er lang. Vorher gibt er mir etwas zur Beruhigung. Zwanzig Minuten wird es dauern. Gerlind kommt mit. Hab sie gebeten, das Video vorher anzuschauen. Ich soll warten, bis Karin aus Zypern zurück ist. Termin ist am 26. November. Das ist der erste Tag nach Karins Urlaub. Es wächst immer schneller. Bis April zu warten sei keine gute Idee, sagt Frank. Sein Bericht in der Disy ist so geworden, wie er ihn sich vorgestellt hat. Anja hat ihn gemacht. Hab Gerlind gesagt, dass ich es gut fände, wenn sie abnimmt, und dass ich Angst habe, dass sie sonst eines Tages plötzlich weg ist. Ich brauche sie. Ob das Grund genug ist? Muss noch schauen, was Retinol mit Xanthelasmen macht. Anti-Rides ist ja im Wesentlichen Vitamin A, C und D. Sie scheinen damit stärker zu spreiten. Blöd. Jedenfalls fürs Präparieren blöd. In Ruhe. Am besten ich verschlafe es. Soll er sich doch allein rumärgern. Zwei Zentimeter sind schon allerhand. Das ist Strafe genug.
Aufwachen ohne Eile. Hab mir Acrylpullover, Acryljacke und Daunenjacke zurechtgelegt. Es sind Frostgrade. Der erste Tag mit Funktionsunterwäsche. Heute bin ich beim Augenarzt, Visus und eine mögliche Lasertherapie des gelben Flecks unter dem linken Auge will ich mit ihm besprechen. Es schmeißt mich jetzt schon vor Angst.